Siege für Bremen, Bayern - Debakel für VfB
Der Tabellenführer aus Münchnen mühte sich zu 2:1 in Bochum. Verfolger Werder Bremen rung Hertha 3:2 in die Knie.

Foto © APAFrank Ribery lenkte Bayern einmal mehr zum Sieg
Werder Bremen bleibt in der deutschen
Fußball-Bundesliga dem weiter ungeschlagenen Tabellenführer Bayern
München auf den Fersen. Die Bremer (ohne Martin Harnik) gewannen in
der 10. Runde gegen Hertha BSC mit 3:2 und kletterten hinter den
Bayern (26 Punkte) mit 20 Zählern auf den zweiten Platz. Der deutsche
Rekordmeister aus München mühte sich zu einem 2:1 beim VfL Bochum.
Stuttgart-Debakel. Cupsieger 1. FC Nürnberg schoss sich durch ein 5:1 gegen Eintracht
Frankfurt aus der Krise, während der deutsche Meister VfB Stuttgart
durch das 1:4-Debakel beim Hamburger SV (20) in immer größere Not
geriet. Der FC Schalke 04 kam beim Aufsteiger Hansa Rostock nicht
über ein 1:1 hinaus.
Beeindruckende Offensivleistung. Nach der Länderspielpause wollte Werder nach zehn Punkten aus vier
Spielen den Aufwärtstrend unbedingt fortsetzen. Dies gelang dank
einer beeindruckenden Offensivleistung. Almeida (57.), Rosenberg
(62.) und Andreasen trafen für die Hanseaten, der Brasilianer
Gilberto (61.) und Okoronkwo (92.) waren für die Gäste erfolgreich.
Mit 13 Punkten rangieren die Berliner weiter im Mittelfeld.
Petric-Doppelpack. Dieses Los teilt nach dem 2:2 bei Bayer Leverkusen Borussia
Dortmund. Dank des dritten Doppelpacks von Petric (41.,55.) ging der
BVB zwei Mal in Führung, doch Leverkusens Angreifer Gekas (52.) und
Kießling (86.) glichen jeweils aus und verhinderten die dritte
Bayer-Pleite nacheinander.
Stuttgart im Abstiegskamopf. Von dieser Bilanz kann der VfB derzeit nur träumen. HSV-Angreifer
Olic (7.,23.,35.) stürzte den deutschen Meister fast im Alleingang in
den Tabellenkeller. Der Kroate erzielte beim klaren Sieg einen
lupenreinen Hattrick. Den vierten HSV-Treffer steuerte Mathijsen
(60.) bei, Tasci betrieb für die Schwaben Ergebniskosmetik. Nach der
dritten Niederlage in Serie haben die Stuttgarter nur noch einen
Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze.





















