ManU-Star Ronaldo besiegte mit erstem Saisontor Ex-Verein
Sporting-Fans applaudierten ihrem Landsmann. Inter enttäuschte maßlos. Gelungene Champions League-Premiere von Slavia Prag.

Foto © APARonaldo ließ seinem Ex-Klub keine Chance
Ausgerechnet in seiner Heimat hat Cristiano Ronaldo seinen Torriecher wieder unter Beweis gestellt. Der Portugiese bescherte Manchester United am Mittwochabend im ersten Gruppen-Spiel (F) zur Fußball-Champions League gegen seinen Ex-Verein Sporting Lissabon den 1:0-Sieg. "Jetzt hat er endlich sein erstes Saisontor erzielt", freute sich ManU-Coach Alex Ferguson mit seinem Jungstar, von dem er noch viel erwartet. Schließlich wachse er noch als Spieler.
Applaus. Ronaldo, der Sporting im achten Heimspiel gegen englische Vertreter die erste Niederlage zufügte, erntete für seinen
Flugkopfball von seinen Landsleuten auf den Tribünen viel Applaus.
Sie stimmten sogar während der Lautsprecher-Durchsage des Schützen
seinen Namen an. Neben dem Matchwinner durfte sich der englische
Meister aber auch noch bei seinem Torhüter Edwin van der Sar
bedanken. "Er hat mit fantastischen Paraden den Ausgleich
verhindert", meinte Ferguson.
Roma vor ManU. Spitzenreiter im Pool F ist die AS Roma vor ManU. Die Italiener hatten vor eigenem Publikum mit Dynamo Kiew keine Mühe und siegten dank Treffern von Geburtstagskind Perrotta und Kapitän Totti 2:0. In Gruppe G übernahm PSV Eindhoven durch ein 2:1 daheim gegen ZSKA Moskau den ersten Tabellenplatz. Für den 100. Sieg im 237. Europacup-Spiel der Philips-Truppe sorgen mit Lazovic und Perez zwei Neo-PSV-Akteure. Das Anschlusstor der Russen kam zu spät.
Gegner war besser. Eine ganz schwachen Start erwischte Inter Mailand. Wie vor einem
Jahr gegen Sporting Lissabon setzte es im ersten Gruppen-Spiel wieder
eine Niederlage. Diesmal mit 0:1 in Istanbul gegen Fenerbahce und in
Gruppe G. Inters Roberto Mancini versuchte erst gar nicht, die Leistung seiner matten Schützlinge schönzureden. "Der Gegner war besser als wir, er hat verdient gewonnen", brachte es der Trainer auf den Punkt. Er ist sich jedoch sicher, dass Inter in den fünf weiteren Spielen noch den Aufstieg schafft.





















