Bundesliga: Erstes Spiel in der neuen Heimstädte
Am Sonntag spielt Austria Kärnten gegen Austria Wien erstmals im neuen Stadion. Vorsprung durch Heimvorteil beträgt einen Tag.

Foto © GEPAWalter Schachner und sein Team sind mit dem Stadion zufrieden
Dem Zeitvorsprung sind Grenzen gesetzt, aber es gibt ihn doch. Zuerst kommt Austria Kärnten, dann Austria Wien, wenn auch nur einen Tag später. Gestern machte die Mannschaft von Walter Schachner, noch in Zivil, erstmals Bekanntschaft mit dem neuen Klagenfurter Stadion, das dem Klub nunmehr ein Zuhause bieten soll. "Eh' nicht schlecht", sagten manche Kicker bei der Begehung der Räume, einigen sticht die innere Schlichtheit ins Auge.
Boden soll sich erholen.
Am Samstag prüfen die Kicker bei ihrem ersten Training in der Hypo Group Arena auch den Boden, der einen recht trockenen Eindruck hinterließ. Dies sei keine Nachlässigkeit, denn der von den beiden Länderspielen doch recht mitgenommene Rasen soll sich nun, um festeren Halt zu bekommen, das Wasser selbst "suchen", erklären laut Sportpark-Geschäftsführer Manfred Pock die Experten.
Großes Interesse.
Auch der SK Austria Kärnten ist noch lange nicht verwurzelt mit der neuen Spielstätte, die erwarteten 20.000 Zuschauer sollten aber die noch fehlende Vertrautheit mit der Umgebung mehr als kompensieren. "Extrem überrascht" zeigte sich Vereinspräsident Mario Canori über das rege Interesse, das freilich vorerst vor allem dem Stadion gilt. Immerhin wurden schon 2200 Abos verkauft. Im Budget wurde mit einem Schnitt von 8000 Zuschauern kalkuliert. Um die laut Canori pro Spieltag anfallenden Kosten von 40.000 Euro abzudecken, seien 10.000 Besucher erforderlich. Die Gratistickets für Frauen und Kinder (bis 16) werden von Sponsoren finanziert.
Wollen die Austria schlagen.
"Sie brennen schon sehr auf das erste Spiel", meinte Walter Schachner am Donnerstag, der das Medieninteresse ("so wie in München") wohlwollend zur Kenntnis nahm. "Wir wollen den Fans mit einer guten Leistung danken und die Wiener Austria schlagen", so der Trainer.
Teambuilding.
Auf das Sightseeing folgte die Video-Präsentation vom Teambuilding im Mölltal. Dieses machte sich schon bezahlt. Nach der Niederlage in Altach wurde das dort Gelernte aufbereitet und Sturm in Graz geschlagen.




















