FCK nutzte Spielpause zum Wundenlecken
Mit den beiden Neuzugängen Michal Kordula und Michael Miksits wollen die Kärntner in der RedZac-Liga die Wende schaffen.

Foto © GEPAIn der zweiten Saisonhälfte will der FCK endlich siegen
Die Kicker des FC Kärnten hatten in der bisherigen Saison nicht biel zum Lachen: kein Sieg, nur ein Punkt auf dem Konto und die Rote Laterne im Gepäck. Was macht man als Trainer mit seiner Mannschaft in so einem Fall in der Länderspielpause? "Wir haben die Zeit zum Wundenlecken genützt", erzählt Richard Huber in einem Interview mit Sport1. "Wir haben versucht die vergangenen Wochen aufzuarbeiten, dann abzuschalten und neu zu starten", so Huber.
Zwei Neuzugänge. Zudem nützte der FCK-Coach die freie Zeit, um sich zwei Neuzugänge zu schnappen: aus Jablonec kam Michal Kordula, von Unterhaching Michael Miksits kehrte in seine Heimat zurück. Mit dem Tschechen hat Huber viel Freude: "Kordula ist vom Niveau her ein sehr guter Spieler. Bei ihm merkt man, dass er unbelastet hierher kommt, die vergangenen sechs Wochen nicht erlebt hat. Er versucht mit viel Laufarbeit und Einsatz der Mannschaft zu helfen."
Konkurrenzkampf ankurbeln. Miksits, dessen Anreise sich wegen einer Magen-Darm-Grippe verzögert hat, soll den – bisher eigentlich nicht vorhandenen – Konkurrenzkampf im Angriff, der erst zwei Treffer erzielt hat, ankurbeln. Mit Brunmayr stand den Kärntnern im Training nämlich nur ein einziger Angreifer zur Verfügung, da der zweite Kader-Stürmer, Bürgler, mit Austria Kärnten trainiert. Darin liegt auch einer der Hauptgründe für den schwachen Start der Klagenfurter. Die Kooperation mit dem SK Austria bringt einige Probleme mit sich.
Schachners Pech ist Hubers-Pech. "Wir haben eigentlich damit gerechnet, dass Hinum sowie Bukva bei uns sind und durch die Kadergröße bei Austria Kärnten auch Pirker sowie Zakany bei uns spielen. Bei unserem Kader ist das von der Qualität her ein großer Unterschied", erzählt Huber. Doch das Verletzungspech der Schachner-Truppe hat dem FCK einen Strich durch die Rechnung gemacht. So musste in Parndorf etwa Youngster Mpaka ran, der nicht einmal noch bei den Amateuren zum Zug kam. Am Freitag gegen Leoben soll für das Schlusslicht nun die Wende eingeleitet werden: "Wir werden jedes Spiel so sehen, als wäre es ein Finalspiel gegen den Abstieg."





















