Austria in UEFA-Cup-Quali gegen Grün-Weiße aus Tschechien
Der Ex-Klub von Stürmer Lafata ist für die Wiener eine lösbare Aufgabe.

Foto © GEPAAustria-Trainer Georg Zellhofer
Der amtierende Cupsieger FK Austria Magna bekommt es
in der zweiten Qualifikationsrunde zum Fußball-UEFA-Cup mit den
Grün-Weißen aus Tschechien zu tun. Den Wienern wurde am Freitag im
Rahmen der Auslosung in Nyon der FK Jablonec zugelost, der die selben
Vereinsfarben wie Erzrivale Rapid führt. Der Ex-Klub des im Winter
zur Austria geholten Stürmers David Lafata sollte für die Violetten
am 16. und 30. August eine lösbare Aufgabe auf dem Weg in die erste
Hauptrunde darstellen.
Wiedersehen.
Der zur Zeit verletzte Lafata beurteilt seine ehemalige Mannschaft
als "gut und ausgeglichen". Die bekanntesten Spieler des
tschechischen Cup-Finalisten (1:2 gegen Sparta Prag) und einmaligen
Cupsiegers (1998) sind der ehemalige Deutschland-Legionär Milan Fukal
(HSV und Mönchengladbach) sowie der 17-fache Nationalspieler Miroslav
Baranek (u.a. Sparta Prag, 1. FC Köln). Lafata hatte erst am
Donnerstagabend mit einem Ex-Kollegen telefonisch über ein mögliches
Wiedersehen gesprochen: "Wir haben uns beide gewünscht, dass es zum
Duell kommt. Das freut mich riesig."
Respekt.
Sein Trainer Georg Zellhofer zeigte Respekt vor der "guten
taktischen und technischen Schule" im tschechischen Fußball, weiß
aber auch: "Normal müssen wir diese Hürde nehmen." Jablonec-Routinier
Fukal schätzt die Chancen auf der Klub-Homepage hingegen mit "50:50"
ein. FK-Coach Ljubos Kozel führt seine Truppe am Sonntag (17:00 Uhr),
zeitgleich mit dem Wiener Derby, in das erste Saisonspiel gegen
Slavia Prag. Welcher Austria-Verantwortliche dabei als Beobachter
fungieren wird, muss im Lager der Violetten noch geklärt werden.


















