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Zuletzt aktualisiert: 03.08.2007 um 17:27 Uhr

Mattersburg in UEFA-Cup-Quali gegen Basel klarer Außenseiter

Lederer: "Haben nichts zu verlieren". Pucher ist froh, dass seinem Klub eine weitere "kleine Weltreise" erspart geblieben ist.

Mattersburg-Trainer Franz Lederer

Foto © GEPAMattersburg-Trainer Franz Lederer

SV Mattersburg bekommt es in der zweiten und letzten Qualifikationsrunde im UEFA-Cup mit dem Schweizer Vizemeister und Cupsieger FC Basel zu tun. "Sportlich ist Basel ein sehr, sehr schwerer Gegner und ein Klub mit einem super Umfeld. Wir sind in allen Belangen Außenseiter, haben also nichts zu verlieren und freuen uns schon auf diese Aufgabe", lautete die erste Reaktion von Mattersburg-Trainer Franz Lederer.

"Kleine Weltreise". Den Burgenländern war laut Präsident Martin Pucher klar, dass ihnen in jedem Fall ein schwerer Gegner droht. "Man muss mit jedem Los leben, denn der HSV oder Zenit St. Petersburg wären aus sportlicher Sicht sogar noch schwieriger als Basel gewesen. Wir müssen schauen, dass wir das Beste daraus machen", betonte Pucher, der aber vor allem froh war, dass seinem Klub eine weitere "kleine Weltreise" a la Erstrunden-Gegner Aktobe (Kasachstan) erspart geblieben ist. "Damit sind die Strapazen für uns viel geringer."

Klasseunterschied. Alleine schon das Stadion in dem das Hinspiel am 16. August steigt, zeigt den Klasseunterschied zwischen den beiden Clubs auf. Der elffache Schweizer Meister, achtfache Cupsieger und aktuelle Tabellenführer Basel empfängt den momentanen T-Mobile-Bundesliga-Spitzenreiter Mattersburg im EM-Eröffnungsstadion St.-Jakob-Park, wo 31.539 Zuschauer Platz finden. Das Rückspiel steigt dagegen am 30. August nach derzeitigem Stand laut Pucher zu "80, 90 Prozent" im Mattersburger Pappelstadion, das von der UEFA nur für 5.700 Zuschauer zugelassen ist. Und sollte das Match wegen der berühmt-berüchtigten Basel-Fans als Hochsicherheitspartie eingestuft werden, dann würde die Kapazität von der UEFA nochmals reduziert werden.

Budget. Die wichtigsten Spieler des 1893 gegründeten Traditionsclubs, dem die Mäzenin und Roche-Erbin Gisela Oeri als Präsidentin vorsteht, sind die Schweizer Team-Spieler Marco Streller und Benjamin Huggel sowie der Australier Scott Chipperfield. Der charismatische Trainer Christian Gross, der am 14. August 53 Jahre alt wird und seit Sommer 1999 die Rot-Blauen betreut, ist der landesweit erfolgreichste Coach. Er machte Basel bisher drei Mal zum Meister (zuletzt 2005) und drei Mal zum Cupsieger, nachdem er zuvor bereits zwei Schweizer Meisterschaften mit den Grasshoppers Zürich geholt hatte. Das Budget von Basel beträgt umgerechnet mehr als 18 Millionen Euro, während Mattersburg mit rund einem Drittel dieser Summe auskommen muss. Größter internationaler Erfolg der Schweizer war das Erreichen der Champions-League-Zwischenrunde 2002/03.


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