Neu, reich und gleich der Gejagte
Am Dienstag (19 Uhr) erfolgt der Startschuss in der Ersten Liga. Und der große Favorit ist Aufsteiger Schwadorf mit dem millionenschweren steirischen Präsidenten Richard Trenkwalder.

Foto © GEPAEingeschworen um den Aufstieg: Die Schwadorf-Stars
Klare Antwort: "Mit soviel Geld muss man Erster werden", sagt DSV-Coach Dejan Stankovic - und meint den ASK Schwadorf. Der Aufsteiger aus der Regionalliga Ost kann auf ein Budget von kolportierten neun Millionen Euro zurückgreifen. Spätestens jetzt weiß man, warum sich der Klub acht Ex-Nationalteamspieler (Mandl, Mählich, Pürk, Wagner, Ehmann etc.) und Legionäre wie Valachovic, Kincl und Filipovic leisten kann.
Filipovic, der Liga-Star.
Am Ex-Sturmkicker Bojan Filipovic war auch Stankovic interessiert. "Er ist der beste Kicker der Red Zac, aber für ihn hätten wir unser Stadion verkaufen müssen." Auch Kapfenberg-Coach Werner Gregoritsch, Aussee-Trainer Heinz Thonhofer und Gratkorns Michael Fuchs sehen die Schwadorfer als klare Nummer eins. Deren Klub-Präsident ist übrigens ein Steirer: Richard Trenkwalder aus Wartberg im Mürztal.
Ein Jungkicker ist Minimum.
Auch in der kommenden Saison hat sich die
zweithöchste österreichische Fußball-Klasse die Förderung der
Nachwuchsspieler auf die Fahnen geheftet. Nach einem einstimmigen
Beschluss der Club-Präsidenten müssen alle Erste-Liga-Mannschaften,
auch die beiden Amateurteams von Red Bull Salzburg und Austria Wien,
mindestens vier Spieler auf den Spielbericht setzen, die nach dem 1.
Jänner 1986 geboren wurden. Die zwölf Teams sicherten auch zu, dass
zumindest ein Jungkicker in der Anfangs-Elf stehen wird.
Unklarheiten beseitigen.
"Damit sollte es in der anstehenden Saison keine Unklarheiten oder
Diskussionen zu diesem für den österreichischen Fußball sehr
wichtigen Nachwuchsförderinstrument mehr geben", erläuterte Anton
Hirschmann, der Vorsitzende der Red-Zac-Erste-Liga. Im Austausch für
die Gleichstellung im Sinn der Nachwuchsförderrichtlinien steht den
beiden Amateur-Teams in der Saison 2007/08 jedoch kein Anteil an den
TV-Geldern zu.
Features
Fakten
Eine Neuerung gibt es im Bereich der TV-Übertragungen. Nach dem Vorbild der Bundesliga kommt es neben der Konferenzschaltung erstmals zur regelmäßigen Übertragung eines Livespiels, das bei Wochenendrunden (jeweils Samstag) auf Premiere gezeigt wird.
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Der Star der Liga: Bojan FilipovicFoto © GEPA
Fakten
Das Zünglein an der Waage könnten im Aufstiegsrennen die beiden Amateur-Teams von Austria und Red Bull Salzburg abgeben. Während die Wiener bereits das dritte Jahr in der zweithöchsten Spielklasse bestreiten, geht der Regionalliga-West-Aufsteiger in die Premieren-Saison.




















