Thomas Krammer überscheitet die 100er-Grenze
Wenn der SK Sturm am Samstag (19.30 Uhr) in Mattersburg gastiert, gibt es für Thomas Krammer ein Jubiläum - sein 100. Spiel in der Bundesliga. Im Zwist um Jürgen Prutsch gab es eine Einigung.

Foto © GEPAThomas Krammer wirft vor seinem Jubiläum noch einen Blick zurück
Das Gastspiel am Samstag des SK Sturm in Mattersburg ist für Thomas Krammer ein ganz besonderes. Nicht weil es gegen den Tabellenführer geht, sondern weil der 24-Jährige sein genau hundertstes Spiel in der Bundesliga bestreiten wird. Zu solch einem Anlass wirft man auch gern einen Blick zurück. Etwa zum allerersten Einsatz in der höchsten Spielklasse. "Das war 2002 noch mit Osim als Trainer, ein 1:1 in Bregenz. Wir hatten einige Verletzte, also bekam ich eine Chance", erinnert sich der Blondschopf. Dem unerwarteten Vergnügen folgte dann aber eine lange Durststrecke.
Blick zurück.
"Gilbert Gress hat mich überhaupt gleich zu den Amateuren zurückversetzt, weil ich gerade das Bundesheer gemacht habe. Aber ich sehe das positiv, so ist mir wenigstens ein etwas exzentrischer Coach erspart geblieben", grinst Krammer heute. Ein Comeback in der Kampfmannschaft gab es dann erst 2003 unter Mischa Petrovic.
"Von da an lief es eigentlich immer ganz gut, von schweren Verletzungen bin ich zum Glück auch verschont geblieben und die Sache mit dem Tore schießen habe ich mittlerweile auch schon besser im Griff. Ich war ja ein bisschen ein Chancentod und die Leute haben wohl öfter die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, wenn ich wieder mal einen Sitzer versiebt habe", rekapituliert der Mittelfeldspieler ganz ungeschminkt.
Runde Sache.
Mittlerweile hält er aber bei sieben Bundesliga-Treffern und witzelt: "Wenn ich gegen Mattersburg drei draufsetze, hätte ich eine schöne runde Statistik: 100 Spiele, zehn Tore. Aber das wird schwer, gegen Rapid waren sie sehr stark", weiß Krammer, dessen nächstes großes Ziel der Sprung ins Nationalteam ist. Verzichten müssen die Schwarz-Weißen heute auf Mark Prettenthaler (Zehenverletzung).
Gute Nachrichten kommen dafür von Präsident Hans Rinner - der Zwist mit dem GAK bezüglich des Nachwuchsspielers Jürgen Prutsch wurden in einem Gespräch mit GAK-Interimsboss Walter Messner beigelegt. Sturm zahlt einen Betrag, über dessen Höhe Stillschweigen vereinbart wurde, dafür ist Prutsch fix beim Bundesligisten. "Der Friede ist uns eben was wert", so Rinner.
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Die Grazer Hoffnungen ruhen vor allem auf Marko Stankovic, der gegen den LASK einen Triplepack erzielt hat. Foda hofft, dass der 21-Jährige "am Boden bleibt". "Jeder Spieler muss wissen, das Fußball von der Gegenwart lebt. Man muss sich Woche für Woche neu beweisen, gegen Mattersburg ist ein neues Spiel."
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Marko Stankovic - auf ihn setzt man alle HoffnungFoto © GEPA
Mögliche Aufstellung
Mattersburg:
Almer - Csizmadia, Sedloski, Mravac - Atan, Kühbauer,
Mörz, Schmidt, Fuchs - Jancker, Th. Wagner
Ersatz: Borenitsch - Kovrig, Malic, Pauschenwein, Bürger, Niklas,
Lindner
Es fehlen: Naumoski (muskuläre Probleme), Pöllhuber (Bänderriss im
Knöchel), Mansberger (krank)
Sturm:
Gratzei - Lamotte, Schaschiaschwili, Sonnleitner,
Prettenthaler - Krammer, J. Säumel, Muratovic, Salmutter - Haas,
Stankovic
Ersatz: SchicklgruberLindschinger, Suppan, Peric, Kienzl,
Jantscher, Rabihou, Prödl




















