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Zuletzt aktualisiert: 11.07.2007 um 22:16 Uhr

Klarer Heimsieg des Meisters

Meister Red Bull Salzburg hat zum Fußball-Bundesliga-Start den erwartet klaren 4:1-(3:0)-Heimsieg über SCR Altach gefeiert und sich damit gleich an die Tabellenspitze gesetzt.

Salzburg durfte gleich vier mal jubeln

Foto © GEPASalzburg durfte gleich vier mal jubeln

Das Team von Star-Trainer Giovanni Trapattoni startete am Mittwochabend vor 13.500 Zuschauern im EM-Stadion perfekt, denn schon nach zehn Sekunden traf Patrik Jezek mit dem schnellsten Tor der Bundesliga-Geschichte zum 1:0 für die Gastgeber. Das 2:0 besorgte Neuzugang und Ex-Sturm-Spieler Christoph Leitgeb, der ebenfalls nach einem schweren Schnitzer der Gäste-Abwehr einnetzte (25.). Die beiden weiteren Treffer gingen auf das Konto von Torjäger Alexander Zickler, der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sowie in der 56. Minute jeweils per Kopf erfolgreich war.

Blitz-Angriff. Nach dem Ankick ging es blitzschnell: Ein langer Pass von Meyer wurde von Zickler per Kopf auf Jezek verlängert, und der Tscheche nutzte einen Fehler von Altach-Verteidiger Baldauf zur schnellen Führung, mit der ein Rekord fiel: Bisher hatte Gerd Wimmer, der am 14. März 1998 auswärts gegen Austria Lustenau nach 13 Sekunden per Kopf auf 1:0 für Rapid gestellt hatte, die Bestmarke für den schnellsten Bundesliga-Treffer gehalten. Jezek unterbot diesen Rekord um drei Sekunden. Das 2:0 wurde durch einen Fehlpass von Carreno eingeleitet. In der Folge spielte Kovac sofort auf Jezek, der ideal für Leitgeb auflegte. Auch beim 3:0 war klar zu sehen, wie überfordert die Vorarlberger in der Defensive waren: Leitgeb passte zu Jezek, dessen Maßflanke Zickler nur noch mit dem Kopf einzunicken brauchte.

Schadensbegrenzung. Um Schlimmeres zu verhindern, reagierte Neo-Altach-Coach Manfred Bender mit einem Doppel-Tausch in der Pause, der aber nicht den gewünschten Erfolg brachte. Denn nach Pitak-Vorarbeit und Kovac-Flanke war Zickler erneut mit dem Kopf zur Stelle. Und in der 59. Minute verhinderte nur die Querlatte nach einem Leitgeb-Freistoß das 0:5. Die völlig harmlosen Altacher gaben ihren ersten Schuss aufs Salzburg-Gehäuse erst in Minute 53 ab, wobei Jagne sein Ziel gleich um zehn Meter verfehlte. Die überragenden Salzburg-Akteure Leitgeb und Zickler wurden deshalb bereits nach etwas mehr als einer Stunde ausgewechselt und wurden mit stehenden Ovationen verabschiedet. Die einzig nennenswerte Chance der Gäste war ein Carreno-Kopfball in Minute 70, bei dem Alex auf der Linie rettete. Der glückliche Ehrentreffer resultierte aus einem abgefälschten Hutwelker-Freistoß (87.).

Macht-Demonstration. Mit dem 4:1 gab es das logische Ergebnis, wenn die beste Heimmannschaft der Vorsaison (13 Siege/4 Remis/1 Niederlage) das schwächste Auswärtsteam 2006/07 (2/4/12) empfängt. Die Vorarlberger warten damit schon seit zwölf Bundesliga-Spielen auf einen Sieg in der Fremde. Trapattoni war übrigens zu einer Umstellung in der Abwehr gezwungen, da für Außenverteidiger Steinhöfer, dessen Leihvertrag um eine Saison verlängert wurde, noch keine schriftliche Spielgenehmigung von der Bundesliga eingetroffen war. Zwar hatte die Liga mündlich ihre Zusage erteilt, doch Salzburg wollte nichts riskieren. Anstelle von Steinhöfer spielte deshalb Dudic auf der rechten Defensivposition.


Fakten

Red Bull Salzburg - Cashpoint SCR Altach Endstand 4:1 (3:0)
EM-Stadion Wals-Siezenheim, 13.500 Zuschauer, SR Thomas Steiner.

Tore: 1:0 ( 1.) Jezek, 2:0 (25.) Leitgeb, 3:0 (45.+1) Zickler, 4:0 (56.) Zickler, 4:1 (87.) Hutwelker (abgefälschter Freistoß)

Salzburg: Ochs - Dudic, Sekagya, Meyer, Alex - Pitak, Carboni, N. Kovac (73. Aufhauser), Jezek - Leitgeb (64. Ilic) - Zickler (68. Lokvenc)

Altach: Michl - Baldauf (46. Bolter), Carreno, Kling, Chinchilla - Hutwelker, Guem, Schmid (46. Ulrich Winkler), Schoppitsch - Jagne (76. Mayer), Leonardo

Gelbe Karten: Keine bzw. Guem, Schoppitsch

Die Besten: Jezek, Zickler, Leitgeb, Kovac, Sekagya bzw. keine

Foto

Foto © Reuters

Neuling Leitgeb traf beim DebütFoto © Reuters

Fakten

Das Führungstor durch Jezek fiel bereits nach nur zehn Sekunden Bundesliga-Rekord sorgte.

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