Leistung passte, das Resultat nicht
In seiner Auftakt- Analyse stellte Sturm-Trainer Franco Foda seinen Spielern durchwegs ein positives Zeugnis aus.

Foto © GEPAEnergisch wie eh und je: Franco Foda
Mittwochabend ließen sich die Sturmkicker von den mehr als 11.500 Besuchern in Liebenau zu Recht feiern. Bei der gestrigen Manöverkritik in Form einer Videoanalyse des Auftaktspiels gegen die Wiener Austria (2:2) fand der Trainer klare Worte. "Es gab viel Positives, aber auch Dinge, die mir nicht gefallen haben", erklärte Franco Foda.
Positiv: Das Spiel nach vorne hat gut geklappt. Der Einsatz, das Engagement und der Wille jedes Einzelnen waren in Ordnung. Dass die Mannschaft bereits in der ersten Partie über beinahe die gesamte Spieldauer ein solch hohes Tempo gegangen ist (spricht für die gute Arbeit von Konditionstrainer Walter Niederkofler), hat Foda ebenso gefallen wie die Reaktion seiner Truppe nach dem 1:2-Rückstand. Nicht die Köpfe hängen lassen, sondern kämpfen, war das Motto. Mit dem raschen Ausgleich blieb die Begegnung offen und vor allem brisant.
Negativ. Die Wiener Austria kam im gesamten Spiel zu drei nennenswerte Chancen und machte daraus zwei Tore. Was Foda besonders ärgert: "Wir wussten über ihre Stärke bei Standardsituationen Bescheid." Beide Gegentreffer waren vermeidbar gewesen. Die Abstimmungsschwierigkeiten in der Defensive erklärt der Trainer mit der Sprachproblematik. Shashiashvili spricht so gut wie kein deutsches Wort. Das sollte sich in den kommenden Wochen ändern.
Fazit. Mit der Leistung seiner Kicker kann Foda leben. Mit dem Resultat tut sich der Coach da schon schwerer. Erstens, weil mehr drinnen gewesen wäre, und zweitens, weil der Deutsche meistens nur mit drei Punkten zufrieden ist. Für die Begegnung am Samstag in Innsbruck gegen Wacker hat Foda bereits neue Ideen.
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Mario Hass traf zum 1:0Foto © AP
Fakten
SK Puntigamer Sturm Graz -
FK Austria Magn Endstand 2:2 (1:1)
UPC-Arena, 11.521, SR Drabek.
Torfolge: 1:0 (10.) Haas,
1:1 (36.) Acimovic,
1:2 (53.) Aigner,
2:2 (54.) Krammer
Sturm Graz: Gratzei - Lamotte, Schaschiaschwili, Sonnleitner,
Prettenthaler - Krammer, Salmutter, Muratovic, Suppan - Haas,
Stankovic (84. Rabihou)
Austria: Safar - Standfest, Ertl, Schiemer, Gercaliu - Sariyar (90.
Grünwald), Blanchard, Acimovic, Lasnik (73. Sulimani) - Aigner,
Kuljic (92. Metz)
Gelbe Karten: Stankovic bzw. Aigner, Schiemer
Die Besten: Krammer, Muratovic bzw. Acimovic, Blanchard, Sariyar
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Die Fans waren bester StimmungFoto © GEPA




















