Salzburg auch bei Transfers die Nummer eins
Meister Salzburg ist nach einem eher unspektakulärem Transfersommer die Nummer eins. Giovanni Trapattoni verstärkte sein Team mit Leitgeb, Illic und Sekagya. Kuljic könnte folgen.

Foto © GEPADer Wechsel von Christoph Leitgeb zu Red Bull Salzburg war ein ewiges Hin und Her
Im Bundesliga-Transfersommer ist der große Kracher bis dato ausgeblieben. Zwar
darf sich Meister Red Bull Salzburg dank der Verpflichtung der beiden
Spielgestalter Christoph Leitgeb und Sasa Ilic sowie Abwehrbollwerk
Ibrahim Sekagya als "Transfer-Kaiser" ausrufen lassen, außerhalb der
Mozartstadt machten die "großen Namen" jedoch einen weiten Bogen um
die rot-weiß-rote Liga.
Konintuität. Vizemeister SV Ried setzte ebenso wie der Dritte SV Mattersburg
auf das bewährte Motto Kontinuität. Die Oberösterreicher holten mit
Rade Djokic, Thomas Lechner und Pa Kujabi lediglich drei Profis aus
dem Kader des lizenzlosen GAK und ließen Seo und
Neo-Teamspieler Emin Sulimani ziehen. Handlungsbedarf besteht nach
den Verletzungen von Jank und Glasner in der Defensive, bis zum
Saisonstart wollen die Innviertler noch einen routinierten
Innenverteidiger verpflichten. Bei den Burgenländern vertraute man
auf das Überraschungsteam der Vorsaison und holte mit Alexander
Pöllhuber und Matthias Lindner von der Admira lediglich zwei
Ergänzungsspieler.
Rapid verpflichtete mit Ex-Austrianer Mario Tokic, Jürgen Patocka und dem
Finnen Markus Heikkinen
drei gestandene Defensivspieler, welche die Abgänge von Valachovic,
Hlinka, Vorisek und Bejbl wettmachen sollten. Eine Offensivkraft wird
nach dem Abgang von Kincl jedoch noch dringend gesucht.
Veilchen. Den österreichischen Weg schlug die Austria ein, die mit Sulimani,
Yüksel Sariyar (Pasching) und dem vereinslosen Sanel Kuljic drei
ÖFB-Teamakteure nach Wien lotste. Für Tokic organisiert künftig der Pole Jacek Bak den
violetten Abwehrverbund.
GAK-Fundus. Im Fundus des in die Regionalliga versetzten GAK stöberte auch
Liga-Neuling SK Austria Kärnten. Mit Zlatko Junuzovic, Roland
Kollmann und Torhüter Andreas Schranz verpflichteten die Klagenfurter
drei Ex-Grazer. Gemeinsam mit Gernot Plassnegger (von Rapid), Adam
Ledwon (Sturm) sowie neun Ex-Paschingern soll die Truppe von Trainer
Walter Schachner von Start weg eine gute Figur abliefern.




















