Mit drei Spitzen zur WM
Bei der U-20-WM in Kanada will die österreichische Auswahl mit einem Offensivfeuerwerk das große Ziel Achtelfinale erreichen.

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In Edmonton, dort wo Österreich in der Nacht von Montag auf Dienstag (01.45 Uhr, MESZ) gegen Kongo das erste WM-Match absolvieren wird, trabten die Schützlinge von Teamchef Paul Gludovatz erstmals zum Training auf.
"Offensiv auftreten".
Das Achtelfinale ist das ehrgeizige Ziel des 21 Mann starken Kaders rund um Kapitän Daniel Gramann (TSV Hartberg). Und geht es nach Teamchef Gludovatz könnte das mit einem wahren Offensivfeuerwerk gelingen. So schickte der U-20-Coach beim 6:1-Sieg im Testspiel gegen Ried gleich drei Stürmer auf das Feld. Ob er diese Variante auch für das erste Spiel gegen Kongo wählt, lässt Gludovatz offen. Er verrät nur so viel: "Wir werden offensiv auftreten. Egal ob wir vorne drei stehen haben oder Spieler von der Seite oder vom Mittelfeld nachrücken."
Gegen Kanada.
Ein Höhepunkt erwartet die jungen Spieler im Match gegen die Gastgebermannschaft Kanada. 60.000 Zuseher werden im Commonwealth Stadion ihr Team anfeuern. "Wir können uns dort vor einem Heer von Scouts ins Rampenlicht kicken", freut sich auch Neo-Kärnten-Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic, der neben Erwin Hoffer, Veli Kavlak (beide Rapid) und Sebastian Prödl (Sturm) einer von vier Kadermitgliedern ist, der über A-Team-Erfahrung verfügt.
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Fakten
Insgesamt wurden für die Weltmeisterschaft bereits 700.000 Karten abgesetzt. Somit ist die U-20-WM das größte Einzelsportereignis in der Geschichte Kanadas.
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U-20-WM: Toni Polster war 1983 mit dabeiFoto © GEPA
Fakten
Österreich, das sich mit dem Semifinal-Einzug bei der U-19-EM 2006 in Polen qualifiziert hat, war erst einmal bei einer U-20-WM vertreten. Und zwar 1983, als ein gewisser Toni Polster auf Torjagd ging.












