Neuerlicher Austria-Fehlstart verboten
Nach einer durchwachsenen Saison mit dem Cupsieg und dem enttäuschenden 6. Rang in der Bundesliga bereitet sich die Wiener Austria derzeit in Flachau auf die neue Saison vor.

Foto © APADie Fans erwarten viel von Ihm - Sanel Kuljic
Um jeden Preis
will Coach Georg Zellhofer einen Fehlstart wie in der Vorsaison
vermeiden, als man sogar als Tabellen-Schlusslicht überwintern hatte
müssen. "So etwas darf der Austria nicht mehr passieren. Wir wollen
uns von Beginn an Richtung oben orientieren", erklärte der
Oberösterreicher, der am 23. Oktober 2006 die Nachfolge von Frenkie
Schinkels angetreten hatte.
Einkaufstour. Mit Neuzugängen wie Sanel Kuljic, Yüksel Sariyar, Emin Sulimani
oder Jacek Bak hat die Austria auf dem sommerlichen Transfermarkt
bereits reichlich Akzente gesetzt, doch Zellhofer spekuliert noch mit
dem einen oder anderen weiteren Neuzugang. Denn auf Grund der
Langzeitausfälle von Arek Radomski (Kreuzbandriss) und Stepan
Vachousek (weiterhin Schmerzen nach Meniskus-OP) sowie des Abgangs
von Markus Kiesenebner wünscht sich der Oberösterreicher frisches
Blut für sein Mittelfeld. "Diese Ausfälle sind starker Tobak. Im
Mittelfeld besteht Handlungsbedarf, wir sollten die Lage
analysieren."
Einstellung und Stimmung. Über die Stärke der Austria in der Saison 2007/08 will Zellhofer
trotz der vier Siege in den ersten vier Testspielen gegen St. Georgen
(16:0), SV Gmunden (6:0), Apoel Nikosia (1:0) sowie eine
Flachau-Ennstal-Auswahl (15:0) noch nicht viel sagen: "Einstellung
und Stimmung sind sehr gut. Dass das spielerische Element derzeit
noch zu kurz kommt, ist logisch."
Rückkehr. Besonders gespannt sind die Austria-Fans auf die
Torjäger-Qualitäten des aus der Schweiz nach Österreich heimgekehrten
ÖFB-Teamspielers Kuljic. "Man darf nicht zu viel Druck auf seine
Schultern laden", weiß Zellhofer, dass seinem neuen Schützling nach
dem alles andere als einvernehmlichen Ende bei Sion die Spielpraxis
fehlt. "Er hat länger nicht gespielt, das ist natürlich kein Vorteil.
Deshalb bekommt er in den Testspielen so viel wie möglich Spielzeit."
Qualitäten. Über die Qualitäten brauche man nicht lange zu diskutieren. "Er
ist im Strafraum brandgefährlich. Jetzt muss er es nur mehr
umsetzen." Das Camp Richtung U20-WM in Kanada verlassen haben bereits
am Freitag die Youngsters Rubin Okotie, Michael Madl und Bartolomej
Kuru.















