Beckham schob Real-Bossen Verantwortung für Wechsel zu
Weggang zu LA Galaxy laut Beckham fix. Ronaldinho machte mangelnde Fitness für seine mäßige Saison verantwortlich.

Foto © ReutersDavid Beckham ist wieder ein gefragter Spieler
Der zuletzt in Hochform spielende David
Beckham hat den Klub-Bossen von Real Madrid am Donnerstag die
Verantwortung für seinen Wechsel zum US-amerikanischen Klub Los
Angeles Galaxy zugeschoben. Die Madrilenen hätten es verabsäumt, ihm
im Winter ein überzeugendes Angebot für eine Vertragsverlängerung zu
unterbreiten, betonte der Engländer vor seinem letzten Spiel für den
neunfachen Europacupsieger am Sonntag.
Aus Kader geworfen.
"Ich habe erstmals im Jänner realisiert, dass ich Real Madrid
verlassen werde, als mir gesagt wurde, dass mein Vertrag nicht
verlängert werden würde", betonte der 32-jährige Mittelfeldspieler
dessen Fünfjahres-Vertrag in Los Angeles mit 250 Millionen Dollar
(187 Mio. Euro) dotiert sein soll. Trainer Fabio Capello hatte ihn
damals aus dem Kader geworfen, Klub-Präsident Ramon Calderon als
"mittelmäßigen Hollywood-Schauspieler" verhöhnt.
Letztes Spiel.
Der ehemalige englische Teamkapitän widersprach Calderon, der
zuletzt berichtet hatte, den Real-Star zum Verbleib bei den
"Königlichen" bewegen zu wollen. "Ich hatte keinen Kontakt mit dem
Präsidenten. Mein Vertrag wurde vor einigen Monaten unterzeichnet,
jeder weiß das. Mein letztes Spiel ist am Sonntag", stellte Beckham
klar. Er dementierte auch eine kolportierte Ausstiegsklausel.
Meistertitel.
"Es war eine unglaubliche Zeit bei Real. Hoffentlich geht sie mit
dem Meistertitel zu Ende", meinte der Engländer, der mit Real in der
abschließenden Runde mit einem Sieg gegen Real Mallorca seinen ersten
Titel mit den Spaniern holen könnte. Der FC Barcelona liegt
punktegleich mit den Hauptstädtern auf Rang zwei.
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Calderon: Beckham sei ein "mittelmäßiger Hollywood-Schauspieler"Foto © APA





















