In der 67. Minute begann die Weizer Meisterfeier
Mit einem 2:0-Sieg in St. Lambrecht sicherte sich die Mannschaft von Harald "Hacki" Holzer den Landesligameistertitel und den Aufstieg.

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Die Vorgabe für die Weizer war klar: Ein Sieg im Murtal und der Sekt kann aus dem Kühlschrank geholt werden. Vor 300 Zusehern, darunter 50 Schlachtenbummlern aus der Oststeiermark, legten die Gäste gleich richtig los. Ohne unnötig zu glänzen und mit viel Routine übernahm die Holzer-Truppe gleich das Kommando. In der 2. Minute konnte Lambrecht-Keeper Hölbling einen satten Schuss von Gondzic nur noch ins Torout lenken und in dieser Tonart ging es weiter. Die Stiftskicker waren immer einen Schritt hinter den Gästen, die vor allem über die Außenbahnen brandgefährlich waren.
Jubel.
In der 17. Minute ließ dann der Kapitän höchstpersönlich die mitgereisten Fans jubeln: Markus Durlacher nahm sich ein Herz, verwandelte aus 16 Metern zum 1:0. Als Gondzic in der 67. Minute mit einem platzierten Schuss den Ball im Netz der Lambrechter zappeln ließ, begann zumindest auf der Tribüne die Meisterfeier. Nach dem Schlusspfiff grenzenloser Jubel. "Nach 37 Jahren haben wir es wieder geschafft, Landesligameister zu werden, nachdem wir ein Jahrzehnt auf diesen Erfolg hingearbeitet haben", freute sich Sektionsleiter Philipp Hofer. "Ich bin extra von Hartberg zurückgekommen, um mit Weiz Meister zu werden. Das Team hat einen Wahnsinnscharakter", meinte Kapitän Durlacher, für den es der vierte Titel mit Weiz ist. Trainer Harald Holzer hat für die nächste Saison zwar noch keinen Vertrag - er wird aber bleiben.
Schnitzer.
Am anderen Tabellenende bescherten haarsträubende Schnitzer in der Kindberg-Abwehr ein 2:3 gegen Fixabsteiger St. Johann. Konkurrent Rottenmann konnte aus diesem Umfaller keinen Nutzen ziehen. Die Obersteirer verloren in Großklein 0:2. Die Brucker unterlagen zu Hause Irdning mit 2:3.




















