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Hoffenheimer verpassten sich in Doping-Affäre Maulkorb

BVB-Trainer Klopp gegen Sperre von Ibertsberger und Janker.

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Zwei Tage vor dem schweren Bundesliga-Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund haben die Verantwortlichen des deutschen Fußball-Herbstmeisters TSG 1899 Hoffenheim die Doping-Test-Affäre zum Tabu-Thema erklärt. "Wegen des schwebenden Verfahrens wird es dazu keine Aussagen geben", sagte Pressesprecher Markus Sieger am Donnerstag zur Eröffnung der Pressekonferenz vor der Samstag-Partie beim BVB am Samstag.

Kein Thema. 1899-Coach Ralf Rangnick ließ lediglich verlauten, dass durch die Affäre die Vorbereitung auf die Begegnung nicht beeinträchtigt sei. "Im Training war das kein Thema. Die Burschen haben konzentriert gearbeitet und die Stimmung in der Mannschaft ist gut", sagte Rangnick, der Chef des Österreichers Andreas Ibertsberger und dessen Kollegen Christoph Janker. Das Duo war am 7. Februar nach dem Liga-Spiel in Mönchengladbach mit zehnminütiger Verspätung zum Doping-Test erschienen.

Fehler. Inzwischen sprach sich Jürgen Klopp, der Trainer der Dortmunder Borussia, gegen eine Sperre für die zwei gegnerischen Spieler aus. "Ich hoffe, dass die beiden nicht gesperrt werden für einen Fehler, den nicht sie begangen haben", sagte Klopp am Donnerstag in Dortmund. "Ich kann jeden Spieler von mir von einer Doping-Probe abhalten, wenn ich sage, ich mache eine Sitzung. Schon weil sie meine Sanktionen mehr fürchten als die der anderen."

Problematik. Grundsätzlich sei er in diesem Fall nicht gegen Sanktionierungen, denn "es sind Fehler passiert, die müssen bestraft werden". Den Fußball in Bezug auf die Doping-Problematik mit anderen Sportarten zu vergleichen, hält der BVB-Feldherr aber für "abstrus".

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