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CHAMPIONS LEAGUE

Minimalistisches ManU

Trotz des 1:0 über Roma gibt sich Manchester-Manager Alex Ferguson unzufrieden. Barcelona scheint reif für den Champions-League-Titel.

© APA
 
So hart kann das Fußball-Leben sein. Obwohl man den italienischen Spitzenklub AS Roma in der Champions League mit 1:0 in die Schranken wies, herrscht beim englischen Großklub Manchester United Unzufriedenheit. Warum? Weil man im achten Saisonspiel bereits zum sechsten Mal über einen 1:0-Erfolg nicht hinauskam. "Unsere Ladehemmung im Angriff ist eine Krankheit. Ich weiß auch nicht, woran es liegt", ärgert sich Manager Ales Ferguson. In der Vorsaison hatte ManU die Römer noch mit 7:1 aus Old Trafford gefegt. Torschützen Wayne Rooney, der erst kürzlich wieder fit geworden war, nahm Ferguson jedoch in Schutz. "Es war erst sein viertes oder fünftes Spiel und er sucht noch nach seinem Rhythmus. Da tut dieses Tor sehr gut."

Starker Ronaldinho. Sorgen dieser Art hat der FC Barcelona nach dem 2:0-Erfolg bei Stuttgart nicht. Mit dem Gala-Abend im Daimler-Stadion haben die Katalanen ihre Anwartschaft auf den Gewinn der diesjährigen Champions League untermauert. Ebenso erfreulich: Ronaldinho fand sich nach zweiwöchiger Zwangspause und vielen Schlagzeilen um sein angeblich turbulentes Nachtleben wieder gut im Team ein. "Ronaldinho antwortete seinen Kritikern auf dem Platz. Er enttäuschte nicht und gab mehrere Pässe, die zu Toren hätten führen können. Sein Kopfball leitete das 1:0 ein", schrieb etwa "El Mundo Deportivo". Und auch Barca-Coach Frank Rijkaard zeigte sich mit seinem Schützling zufrieden: "Er hat sich gut eingefügt, das ist eine gute Nachricht."