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Das Chaos soll keine Chance haben

Mit einer völlig neuen Mannschaft startet der FC Kärnten heute gegen Schwanenstadt in die Meisterschaft der Red Zac-Liga.

© Gepa (Symbolbild)
 
Es ist ein Sprung ins Ungewisse. Nicht etwa, weil die Red Zac-Liga Neuland wäre, aber der FC Kärnten präsentiert sich in der heute beginnenden Meisterschaft als eine weitgehend unbekannte Größe. Nicht weniger als 14 Abgänge waren zu verzeichnen. Von jener Mannschaft, die im Mai das letzte Spiel der vergangenen Saison bestritt, stehen gerade noch vier im Kader für das Match gegen Schwanenstadt.

Positive Vorbereitungen. Die Vorbereitung ist aus Sicht des Trainerduos Richard Huber/Werner Bürgler ausgesprochen positiv verlaufen, aber erst im Kampf um Punkte muss das Team ihr wahres Gesicht zeigen. "Jetzt kommt der Druck hinzu, und der Umgang damit gehört auch zum Talent", sagt Bürgler. Dabei sind die von den Amateuren bzw. aus der Akademie stammenden Jungkicker nicht völlig auf sich allein gestellt.

"Junge wollen manchmal zu viel". Mit Ivan Dvorak, Nenad Bjelica und Ronnie Brunmayr stehen ihnen drei Routiniers zur Seite, die als Stabilisatoren und verlängerte Arme des Trainers für die nötige Ruhe sorgen sollen. "Die jungen Spieler wollen manchmal zu viel und wir sind auch dafür verantwortlich, dass nicht das Chaos ausbricht", meint Brunmayr. Robert Schellander ist vorerst im Kader, ob er auch spielt, entscheiden die Trainer heute kurzfristig.

Abgebaut. Mit Schwanenstadt kommt der Vizemeister, der aber gegenüber der vergangenen Saison personell abgebaut hat. Besonders der Abgang der Nachwuchs-Teamspieler Thomas Hinum (U20) und Haris Bukva (U19) nach Kärnten schmerzt die Oberösterreicher und sorgte für Verärgerung bei Trainer Andi Heraf.