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Eine Kärntner Kooperation

Austria unterstützt Zweitliga-Klub FCK, der in Fischl spielt. in Klagenfurt.

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Das Match um die zweite Kärntner Bundesliga-Lizenz ist vorerst entschieden. Der FC Kärnten bleibt in der Red-Zac-Liga, gespielt wird bis auf Weiteres im Sportzentrum Fischl und Josef Steindorfer steht dem Klub auch künftig vor. Dies sind die ersten Ergebnisse des gestern nach einem Gespräch zwischen LH Jörg Haider, Mario Canori und Steindorfer fixierten Kooperationsvertrages zwischen dem SK Austria Kärnten und dem FCK. Die Austria unterstützt den kleinen Bruder finanziell, die Akademie geht an den T-Mobile-Klub.

Das kickende Personal ist somit bei der schwarz-weißen Austria sehr flexibel. Fünf Kooperationsspieler (geboren ab 1. 1. 86) können wechselweise eingesetzt werden. Richard Huber und Assistent Werner Bürgler könnten als Trainerduo dem FC Kärnten erhalten bleiben. Was mit den älteren FCK-Spielern passiert, ist zum Teil offen. Nenad Bjelica hat noch Vertrag, Stanko Bubalo muss gehen. Mittelfristig kann der FCK nach St. Veit oder Villach gehen, von wo laut Canori "positive Signale" kommen.

Tauglichkeit. St. Veit wird nächste Woche von der Bundesliga hinsichtlich der Tauglichkeit für die T-Mobile-Liga geprüft. Im "schlimmsten Fall" (Canori) muss Austria Kärnten für die erste Meisterschaftsphase nach Graz ausweichen. Mit dem Nutzungsvertrag für das EM-Stadion hält die Stadt übrigens den Klub weiter hin. Sportpark-Geschäftsführer Manfred Pock versah ein Antwortschreiben für einen Termin mit dem Hinweis, dass der Klub den "Nachweis einer soliden finanziellen Basis erbringen" müsse.