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Neun Grazer gingen unter

Der GAK verlor in Mattersburg 1:5 und ärgerte sich über den Schiedsrichter der zwei Mal "Rot" zückte.

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Der GAK, ein Fußball-Klub auf der Hochschaubahn. Zuerst dass Hoch nach dem 2:0-Sieg gegen die Austria und dem Zwangsausgleich, gestern wieder ein Tief. In Mattersburg setzte es für die Athletiker, die ohne den gesperrten Regisseur Muratovic und die verletzten Junuzovic und Kollmann antreten mussten, eine bittere 1:5-Niederlage.

Erste Halbzeit. Dabei lief es in der ersten Halbzeit gar nicht schlecht. In einem lauen Sommerkick hielt das Tabellenschlusslicht mit dem Tabellenzweiten mit. Ab der 37. Minute ging's im Pappelstadion aber rund. Rote Karte für Kujabi und Elfmeter Mattersburg. Beides eine harte Entscheidung. Kujabi zupfte zwar in einem Laufduell leicht am Trikot von Atan, der Mittelfeldspieler fiel aber sehr leicht. Den Elfer verwandelte Mörz zum 1:0. Die Antwort des GAK gab es bereits im Gegenzug. Landerl stellte per Kopf auf 1:1.

Spielentscheidend. Die spielentscheidende Szene dann drei Minuten nach der Pause. Der bereits gelb belastete Berchtold verlangt nach einem Zweikampf zwischen Philipp Schenk und Patocka zu heftig einen Elfmeter und sieht prompt Gelb-Rot. Eine Karriere als Diplomat wird der Routinier wohl nicht mehr einschlagen. Mit neun Feldspieler war es um den GAK geschehen, die Mattersburger veranstalteten ein Bestschießen auf das Grazer Tor. Fornezzi konnte einem leid tun. In der 58. Minute trifft Bürger per Kopf zum 2:1, neun Minuten später nagelt Atan eine Freistoß unter die Latte - 3:1 und ein Doppelpack von Thomas Wagner in der 77. und 80. Minute besiegelte das Schicksal des GAK endgültig.

Wütender Trainer. Nach dem Spiel war GAK-Coach Lars Söndergaard fuchsteufelswild - auf Schiedsrichter Gerhard Grobelnik. "Eine Person war heute gegen uns, nicht einmal, sondern sehr oft. Herr Grobelnik müsste die Reisekosten für unsere Fans zahlen", wetterte der sonst so ruhige Däne.