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Triple-Pack von Naumoski gegen LASK

Mattersburg setzte sich gegen den LASK vor eigenem Publikum mit 3:2 durch - Ilco Naumoski sei Dank.

© APA
 

Der SV Mattersburg hat am Samstag in der elften Runde der Fußball-Bundesliga mit einem 3:2 über den LASK nach drei Niederlagen in Serie wieder voll gepunktet. Mann des Abends war Stürmer Ilco Naumoski, der vor eigenem Publikum alle drei Treffer (23./Foulelfmeter, 45., 58.) der Hausherren erzielte.

Mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 (38.) gelang Roman Wallner zwar sein zehnter Saisontreffer. Der Führende der Bundesliga-Torschützenliste konnte aber auch nicht verhindern, dass die Oberösterreicher, die ab der 48. Minute zu zehnt waren, nun saisonübergreifend in der Fremde schon seit acht Spielen sieglos (0/1/7) sind. In der Tabelle überholte Mattersburg (6./15 Punkte) die Linzer (7./14).

10. Tor von Wallner

Der LASK erarbeitete sich vor nur rund 3.100 Zuschauern im Pappelstadion zu Beginn zwar mehr Spielanteile, geriet aber etwas überraschend nach 23 Minuten in Rückstand. Kobleder, der anstelle von Routinier Alunderis in der Innenverteidigung aufgeboten worden war, brachte Naumoski im Strafraum zu Fall, der Gefoulte verwertete selbst souverän. Der durchaus verdiente Ausgleich war genau 15 Minuten später auch Mattersburg-Goalie Bliem zu verdanken, der bei einem nur leicht abgefälschten Freistoß Wallners den Ball durchrutschten ließ.

Naumoski erhöhte mit der letzten Aktion der ersten Hälfte auf 2:1, profitierte dabei von einem Missverständnis Kobleders und Margreitters, die am Sechzehner fast zusammenprallten. Kobleder wurde denn auch kurz nach Seitenwechsel nach einem rüden Foul an Spuller mit Rot "erlöst", für den 19-Jährigen kam im Tausch mit Mayrleb Alunderis. Zu zehnt gaben die im Vergleich zu den bisherigen Spielen weniger spielfreudigen Linzer keinen gefährlichen Gegner mehr ab. Naumoski gelang nach einem Ballverlust Pragers in der 58. Minute die Vorentscheidung zum 3:1.

"Schwarz-Weiß" steckte in der Folge zwar nicht auf, kam aber nur noch zu harmlosen Entlastungsangriffen. Zaglmair verhinderte in der 64. Minute gegen den allein stehenden Wagner das vierte Tor der Hausherren, dank Margreitter kam die Elf von Matthias Hamann sogar noch zum Anschlusstreffer: Margreitters-Kopfballtor nach Wallner-Ecke (80.) blieb aber nur noch kosmetische Natur. Freilich hatten Wallner und Co. auch viel Pech: In der 93. Minute scheiterte Piermayr erst an der Stange, Alunderis nur wenige Sekunden später per Kopf an der Latte.

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