Manninger im Abstiegskampf
Schwarzer Sonntag für Österreichs Legionäre: Ibertsberger verpasst in Deutschland den Aufstieg, Manninger steht ein Abstiegskrimi bevor.

Foto © APAAlexander Manninger
Wirklich alles lief in der 37. und vorletzten Runde der Serie A gegen den österreichischen Teamtormann Alexander Manninger. Bis auf Siena, dem Klub des Österreichers, konnten alle im Abtsiegskampf verwickelten Mannschaften punkten. Manninger dagegen verlor in Palermo mit 1:2.
Niederlage.
Vor der letzten Runde findet sich Siena nun mit 37 Punkten in den Abstiegsrängen wieder, allerdings punktegleich mit Reggina, die derzeit auf dem rettenden 17. Platz stehen. Am kommenden Sonntag hat Siena nun den Tabellendritten Lazio Rom zu Gast. Da in Italien bei Punktegleichheit zwei direkte Begegnungen über den Abstieg entscheiden, könnte Siena selbst bei einer Niederlage noch im Rennen bleiben.
Tordifferenz.
Nichts zu lachen gab es gestern auch für zwei Österreicher in der zweiten deutschen Bundesliga: Andreas Ibertsberger hat mit Freiburg den Aufstieg in Bundesliga knapp verpasst, Und Ralph Hasenhüttl musste sich als Co-Trainer von Unterhaching (1:3 gegen Rostock) in die Regionalliga verabschieden. Die Freiburger, bei denen Ibertsberger durchspielte, siegten zwar vor eigenem Publikum gegen Koblenz (Stefan Maierhofer bis zur 61. Minute) mit 2:0, hatten aber auf Grund der um zehn Treffer schlechteren Tordifferenz das Nachsehen gegenüber dem MSV Duisburg, der nun ebenso aufsteigt wie Karlsruhe und Hansa Rostock.
Saison.
Bei Kaiserslautern (2:2 gegen Köln) bekommen es die Österreicher Jürgen Macho und Stefan Lexa in der nächsten Saison mit einem neuen Trainer zu tun: Der Norweger Kjetil Rekdal tritt die Nachfolge von Interimstrainer Wolfgang Funkel an. Die Saison beendete das rot-weiß-rote Duo auf dem sechsten Platz.
Hargreaves zu ManU.
Neuigkeiten gibt es auch bei Bayern München, die ja für die kommende Saison Rekordinvestitionen angekündigt haben. Zunächst trennt man sich aber von einem Spieler: Owen Hargreaves wechselt zum englischen Titelträger Manchester United. Die Ablöse soll bei rund 25 Millionen Euro liegen, wie Aufsichtsratschef Franz Beckenbauer andeutete. Das Paket mit sechs bis sieben neuen Spielern wollen die Bayern in den kommenden Wochen präsentieren.





















