Rapid im Kampf um UEFA-Cup-Platz beim GAK unter Siegzwang
Lars Söndergaard setzt auf die Heimstärke seines Teams und Peter Pacult versucht die Stärke des Derbies mit nach Graz zu nehmen.

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Für Rapid Wien steht am Sonntagnachmittag (16
Uhr) das erste Endspiel im Kampf um einen UEFA-Cup-Platz auf dem
Programm. Der Rekordmeister gastiert beim Absteiger GAK und muss in
der UPC-Arena unbedingt drei Punkte holen, um seine Chancen im Kampf
um Platz zwei oder drei zu wahren. Denn danach warten in den letzten
beiden Runden noch zwei harte Brocken auf die Grün-Weißen: Zunächst
geht es am Donnerstag im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten
Pasching, und am 20. Mai müssen die Hütteldorfer zum Champion nach
Salzburg.
Schnee von gestern. "Der GAK ist ein gefährlicher Gegner, wie das 0:0 im letzten
Heimspiel gegen Salzburg bewiesen hat", warnte Rapid-Trainer Peter
Pacult davor, das Match gegen den Absteiger auf die leichte Schulter
zu nehmen. Außerdem hat der 31fache Meister seit dem 1:0-Erfolg am
12. November 2000 nicht mehr beim GAK gewonnen. "Wir müssen dieses
Match genau so ernst wie das Derby am Dienstag nehmen", erinnerte
Pacult noch einmal an den 3:0-Heimtriumph über den Erzrivalen
Austria.
"Nach dem Derbysieg war die Stimmung natürlich noch besser als
nach einem Sieg über einen 'normalen' Gegner. Es war einfach
beeindruckend, wie das Spiel gelaufen ist. Wir haben tollen Fußball
gespielt. Doch das ist jetzt Schnee von gestern, nun gilt volle
Konzentration auf das schwere Auswärtsspiel in Graz, denn wir müssen
dort voll punkten, um unsere Chance auf den UEFA-Cup zu wahren",
forderte der Coach.
Heimstärke. Sein Gegenüber Lars Söndergaard setzt dagegen auf die Heimstärke
des GAK. "Wir können Rapid Probleme bereiten, obwohl sie im Moment
einen sehr guten Lauf haben. Wir haben in den vergangenen Spielen
große Fehler gemacht, aber die Heimspiele haben wir zuletzt immer gut
gespielt", meinte der Däne, der nicht glaubt, dass sich seine Mannen
angesichts des fixen Abstiegs hängen lassen könnten. "Wir haben jetzt
drei Spiele in der UPC-Arena und wollen uns anständig verabschieden."


















