Der GAK fiel (wieder) auseinander
Die Tirol-Negativserie ist nach dem Kantersieg beendet.

Foto © GEPASymbolisch: Der GAK ist am Boden
Der FC Wacker Tirol hat am Mittwoch seine Negativserie in der T-Mobile Fußball-Bundesliga beendet. Die Innsbrucker feierten in der 33. Runde nach zuletzt 15 Spielen in Serie ohne Sieg vor 3.200 Zuschauern am Tivoli-Neu einen 5:1-(2:1)-Kantersieg gegen Fixabsteiger GAK. Vaclav Kolousek mit einem Triplepack (21.,61.,66.) und Florian Mader mit vier Vorlagen waren für das Erfolgserlebnis hauptverantwortlich. Für die Grazer war es schon das siebente Auswärtsspiel hintereinander ohne Punktgewinn.
Wirtschaftlicher Sieg
Brandgefährlich.
Die Tiroler übernahmen in dem von der Bundesliga als
Hochsicherheitsspiel klassifizierten Match von Beginn an das Kommando
und waren auch brandgefährlich. Kolousek tauchte alleine vor
GAK-Goalie Schranz auf, schoss den Schlussmann allerdings aus elf
Metern stümperhaft an (9.). Eine "starke Minute" reichte den
Innsbruckern aber, um zum ersten Mal seit der 17. Runde (1:0 beim
2:1-Heimsieg gegen Salzburg) mit einer Führung in die Pause zu gehen.
Doppelschlag.
Nach einer Mader-Flanke setzte sich der aufgerückte Knabel im
Kopfballduell mit Hassler durch und traf zum 1:0 (20.). Keine Minute
später musste sich Schranz nach einem Kolousek-Schuss vom 16er,
abermals nach einem Mader-Assist, neuerlich geschlagen geben (21.).
Statt weiter nach vorne zu spielen, begnügte sich die Vogler-Elf nach
dem 2:0 mit dem Verwalten der Führung und wurde dafür bestraft.
Während Hassler (13.,31.) und Perchtold (35.) ihre Chancen noch
ausließen, gelang Roland Kollmann der Anschlusstreffer. Der
GAK-Kapitän bezwang Tirol-Schlussmann Planer im zweiten Anlauf (40.).
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich bis zur 60. Minute eine
offene Partie, ehe Kolousek für die Vorentscheidung sorgte. Nach
einem weiten Knabel-Pass erhöhte der Tscheche aus spitzem Winkel auf
3:1 (61.). Schranz war zwar mit den Händen dran, konnte den Schuss
aber nicht entscheidend abwehren. Damit war die GAK-Gegenwehr
endgültig gebrochen. Nach einem Mader-Zuspiel machte Kolousek mit
einem Heber seinen Triplepack perfekt (66.), zwei Minuten später traf
Gruber nach einer Mader-Ecke für das heimschwächste Team der Liga zum
5:1. In der Schlussphase hatten sowohl Mader (84.) als auch Mimm
(86.) noch das 6:1 auf den Beinen.
Trainerfrage.
Die Tiroler, die im Frühjahr nach drei Heim-Unentschieden zum
ersten Mal überhaupt als Sieger vom Platz gingen, erhöhten ihr
Punktkonto zwar auf 34 Zähler, rangieren aber weiterhin nur auf Rang
neun. Bei den Tirolern hatten sich die Fans in der Trainerfrage mit
einem Transparent bezüglich eines Nachfolgers von Interimscoach Klaus
Vogler festgelegt. "Lars (Söndergaard/Anm.) = Abstieg, Michi
(Streiter/Anm.) = Auftrieb" war auf der Fantribüne zu lesen.
Features
Fotoserie
Fakten
FC Wacker Tirol -
Liebherr GAK
Endstand 5:1 (2:1)
Tivoli-Neu, 3.200, SR Dietmar
Drabek.
Torfolge: 1:0 (20.) Knabel,
2:0 (21.) Kolousek,
2:1 (40.) Kollmann,
3:1 (61.) Kolousek,
4:1 (66.) Kolousek,
5:1 (68.) Gruber,
Tirol: Planer - Grüner, Knabel, Mimm, Schrott - Hölzl
(46. Hattenberger), Gruber, Brzeczek (70. Schreter), Mader -
Kolousek, Aganun (75. Saltuari)
GAK: Schranz - Lechner (31. Spirk), Sonnleitner, Uusimäki, Kujabi -
Landerl, Perchtold, Berchtold, Junuzovic (75. Glauninger)- Hassler,
Kollmann
Gelbe-Karten: Keine bzw. Spirk, Kollmann, Landerl, Perchtold
Die Besten: Mader, Kolousek, Gruber bzw. Schranz, Perchtold
Foto

Die Tiroler hatten ihren SpaßFoto © GEPA




















