Austria nach 2:1 gegen Mattersburg ÖFB-Cup-Sieger 2007
Doppelschlag von Lafata und Lasnik nach der Pause brachte Pokal-Hattrick - Schmidt sorgte für erstes burgenländisches Tor in einem Cup-Finale.

Foto © GEPAMattersburg konnte schon wieder nicht den Titel ins Burgenland holen
Austria Wien hat mit einem 2:1-(0:1)-Finalerfolg über SV Mattersburg zum dritten Mal en suite und insgesamt 26. Mal den ÖFB-Cup gewonnen. Die Treffer für den Titelverteidiger erzielten vor 15.000 Zuschauer im Hanappi-Stadion Lafata (54.) und Lasnik (56.) nach dem Wechsel, nachdem Schmidt (23.) die Burgenländer Mitte der ersten Hälfte in Führung gebracht hatte. Im Vorjahr hatte der Rekord-Cupsieger im Endspiel einen 3:0-Erfolg über Mattersburg gefeiert.
Fakten
Der Austria glückte der zweite Hattrick der Cup-Geschichte. Bisher hatte nur Erzrivale Rapid von 1983 bis 1985 dieses Kunststück zu Wege gebracht.
Verkorkste Saison.
Die Austria rettete damit eine total verkorkste Saison, in der sie
erstmals in der Vereinsgeschichte auf dem letzten Platz der T-Mobile
Bundesliga hatte überwintern müssen, und qualifizierte sich für den
UEFA-Cup. Da im kommenden Jahr wegen der Heim-EM 2008 kein
Pokalbewerb ausgetragen wird, sind die "Violetten" gleich bis 2009
Cupsieger. Durch das Erreichen des internationalen Startplatzes ist
der Austria laut Hauptsponsor Magna in der Saison 2007/08 ein Budget
von rund 17 Millionen Euro sicher.
Schwache erste Hälfte.
In einer extrem schwachen ersten Hälfte, die mehr als 20 Minuten
lang von Vorsicht und gegenseitigem Abtasten geprägt war, führte
gleich die erste Chance zum ersten burgenländischen Tor in einem
Cup-Finale: Nach einem Kühbauer-Freistoß setzte sich Sedloski im
Kopfball-Duell durch und der Ball kam genau zu den am Eck lauernden
Csizmadia und Markus Schmidt, wobei Letzterer den finalen Kontakt
verzeichnete (23.).
Leistung.
Auf Grund der erschreckenden Leistung in Hälfte eins musste
Austria-Coach Zellhofer reagieren und brachte mit Sverkos eine zweite
Spitze. Diese Umstellung brachte denn gewünschten Erfolg, denn die
Wiener kamen wahrlich wie verwandelt aus der Kabine. Lasnik
scheiterte zunächst noch an Borenitsch (53.), doch wenige Sekunden
später besorgte David Lafata nach einem Lasnik-Corner per Kopf den
Ausgleich. Und nur etwas mehr als zwei Minuten später traf Andreas
Lasnik selbst nach Sverkos-Pass mit einem von Atan abgefälschten
Schuss aus elf Metern zum Endstand.
Möglichkeiten.
Der Sieg war letztlich verdient, da Sverkos (59./Volleyschuss nach
Lasnik-Flanke knapp über das kurze Eck) und Lafata (Doppelchance in
Minute 74) noch hochkarätige Möglichkeiten auf weitere Tore
vorfanden. Die größte Ausgleichschance vergab auf der Gegenseite der
eingewechselte Ex-Rapidler Carsten Jancker. Der deutsche Stürmer
scheiterte an Austria-Tormann Safar (86.).
Features
Fotoserie
Fakten
FK Austria Wien - SV Mattersburg
Endstand 2:1 (0:1). Hanappi-Stadion, 15.000, SR Gerald Lehner.
Torfolge: 0:1 (23.) Schmidt
1:1 (54.) Lafata
2:1 (56.) Lasnik
Austria:
Safar - Standfest (45. Ertl), Troyansky, Tokic, Gercaliu -
Radomski (46. Sverkos), Blanchard - H. Aigner, Acimovic, Lasnik -
Lafata (83. Pichlmann)
Mattersburg:
Borenitsch - Csizmadia, Sedloski, Patocka - Atan (80.
Jancker), Mörz, Kühbauer, Schmidt, Fuchs - Bürger (61. Holenak),
Naumoski (85. Hanikel)
Gelbe Karten:
Troyansky, Aigner, Gercaliu, Acimovic bzw. Naumoski,
Sedloski,
Schmidt
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Der Jubel bei den Austrianer war groß nach der verkorksten SaisonFoto © GEPA
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Die Mattersburger haben sich wohl etwas zu früh gefreutFoto © GEPA


















