Austria duelliert sich mit Mattersburg um Cupsieg
Im Rapid-Stadion geht es für die Austria und für Mattersburg um den österreichischen Cup-Sieg.

Foto © GEPAGeorg Zellhofer ist mit der Stadionwahl nicht einverstanden
Drei Tage nach der endgültigen Entscheidung in der
Bundesliga zu Gunsten von Red Bull Salzburg wird am Dienstag
im Hanappi-Stadion der ÖFB-Stiegl-Cup vergeben. Für Vorjahresgewinner Austria Wien geht es um den 26. ÖFB-Cup-Titel, für Mattersburg um den ersten Titel
der Geschichte. Der Sieger hat einen Platz in der ersten Runde der
UEFA-Cup-Qualifikation sicher.
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Stadionfrage. Über die Wahl des Austragungsortes - das Hanappi-Stadion ist die
Heimstätte von Austrias Erzrivale Rapid - zeigte sich Austria-Trainer
Georg Zellhofer wenig begeistert. "Ich halte das ganz ehrlich gesagt
für keine glückliche und faire Auswahl des Spielortes", so der
ehemalige Rapid-Chefcoach. Einerseits sei da der psychologische
Effekt eines Austria-Spiels im Hanappi, andererseits würden sich
natürlich die Rapid-Fans mit den Anhängern von Mattersburg
verbrüdern. Seiner Meinung nach hätte es genügend Alternativen in
Österreich gegeben.
Favoritenrolle. Die Favoritenrolle ist bei der Neuauflage des Finales 2006 nicht so klar. Austria-Coach Georg Zellhofer spricht von "50:50", sein
Gegenüber Franz Lederer sieht hingegen die Austria als "leichten
Favoriten". "Aber wir sind nicht mehr die unerfahrene Truppe vom
Vorjahr. Wir haben reichlich Cleverness und Selbstvertrauen
gesammelt", weiß Lederer, der mit Mattersburg trotz des 1:3 am
Samstag gegen Sturm Graz Richtung Vizemeistertitel segelt.
Bangen um Naumoski. Während bei der Austria Kiesenebner (Knieprobleme) und Schiemer (gesperrt) fehlen, bangen die Mattersburger um Naumoski. "Es schaut nicht gut aus. Es wird sich wohl eher nicht
ausgehen", so Lederer über den nach einem Tritt in die Achillesferse
angeschlagenen mazedonischen Teamspieler. Dass seine Truppe beim 1:3
in Graz das anstehende Cupfinale anscheinend doch nicht ausblenden
hat können, hat Lederer negativ überrascht. "Auch wenn es keiner
zugeben wird, aber im hintersten Hinterstübchen war das sicher
drinnen." Im Gegensatz zur Austria
scheinen die Mattersburger auf jeden Fall auch ohne Cupsieg ihren
Platz in der UEFA-Cup-Quali via Liga bereits fix in der Tasche zu
haben.
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