Tirol und Altach trennten sich 1:1
Innsbrucker damit seit 14 Spielen ohne Sieg und nur noch Neunter.

Foto © GEPAErst jubelte Altach...
Der FC Wacker Tirol und der SCR Altach haben sich am Samstagabend
in der 31. Runde der T-Mobile-Fußball-Bundesliga am Tivoli-Neu vor
4.500 Zuschauern mit einem durchwegs verdienten 1:1-Unentschieden
getrennt. Die Innsbrucker beendeten damit zwar die Serie von zuletzt
sechs Niederlagen in Serie, blieben aber schon zum 14. Mal
hintereinander ohne Sieg. Für die auswärtsschwachen Altacher war es
erst der fünfte Punktgewinn im Frühjahr.
Guter Start.
Die Innsbrucker starteten ambitioniert, Hölzl (7.) und Schrott
(9.) ließen aber die ersten Möglichkeiten auf die Führung aus. Auf
der anderen Seite waren die Altacher an Effizienz nicht zu
überbieten. Leonardo bediente den am 16er völlig freistehenden Dorta,
der unhaltbar für Wacker-Goalie Planer einschoss (20.). Vier Minuten
später mussten die Gastgeber den nächsten Tiefschlag einstecken.
Kapitän Ferdinand Feldhofer stieß bei einem Zweikampf mit Ledezma
zusammen und wurde daraufhin, mit Verdacht auf einen Innenbandabriss
im Knie, durch Martin Saltuari ersetzt.
Den großen Schock steckte die von Interimscoach Klaus Vogler
betreute Elf aber schnell weg. Der nach mehr als einmonatiger
Verletzungspause wieder in der Startelf stehende und nach dem Wechsel
von Feldhofer auch als Kapitän fungierende Jerzy Brzeczek gab den
Assist zum Ausgleich (31.). Der Pole spielte Solospitze Olushola
Aganun den Ball ideal in den Lauf, der kroatische Altach-Verteidiger
Puljiz attackierte viel zu lasch, worauf sich der Nigerianer den
nötigen Platz verschaffte und von der Strafraumgrenze das Leder zum
1:1 unter die Latte knallte.
Kampf.
Bis auf die Tore waren die ersten 45 Minuten aber vor allem durch
ein Mittelfeldgeplänkel beider Teams geprägt. Vor den Augen von
Altach-Ex-Coach und potenziellem Straka- bzw. Vogler-Nachfolger
Michael Streiter hatten die Tiroler die beste Chance auf die Führung:
Torschütze Aganun traf alleine stehend vor Goalie Krassnitzer aber
nur die Außenstange (40.).
Nach dem Seitenwechsel war die Partie weiterhin hart umkämpft. Bei
dem heimschwächsten Team der Liga scheiterte Kolousek nach einem
Hölzl-Zuspiel an Krassnitzer, auf Seiten der Vorarlberger sorgte ein
Pfister-Kopfball für Gefahr (68.). In der Schlussphase ging es dann
ständig hin und her. Mattle mit einem Kopfball und Schoppitsch mit
einem Heber verabsäumten es aber genauso wie Tirols Aganun, der
kläglich an Krassnitzer scheiterte und Saltuari, der den "Matchball"
in der 92. Minute um Millimeter am langen Eck vorbeischoss, eine
Entscheidung herbeizuführen.
Während die Tiroler durch den 3:1-Erfolg von Sturm Graz gegen
Mattersburg auf den neunten und damit vorletzten Tabellenplatz
zurückfielen, ist Altach weiterhin Achter. Die Tirol-Fans hatten sich
mit einem Transparent "Jara - Nein Danke" gegen eine Rückkehr des
Ex-Tirol-Trainers Kurt Jara auf den Tivoli ausgesprochen.
Features
Foto

.. doch Aganun glich für Tirol ausFoto © GEPA
Fakten
FC Wacker Tirol -
Cashpoint SCR Altach Endstand 1:1 (1:1)
Tivoli-Neu, 4.500, SR Fritz
Stuchlik.
Torfolge: 0:1 (20.) Dorta,
1:1 (31.) Aganun
Tirol: Planer - Mimm, Knabel, Feldhofer (29. Saltuari), Schrott
(63. Grüner) - Hölzl, Brzeczek, Gruber, Kolousek, Schreter
(68. Mader) - Aganun
Altach: Krassnitzer - Baldauf, Puljiz (55. Guem), Chinchilla-Vega,
Pfister - Schmid, Kirchler (72. Mattle), Dorta, Schoppitsch -
Ledezma (88. Atav), Leonardo
Gelbe-Karten: Kolousek, Gruber, Brzeczek bzw. Dorta, Ledezma,
Schmid
Die Besten: Aganun, Brzeczek, Gruber bzw. Schmid, Dorta, Chinchilla




















