Brunmayr schoss Ried zu 2:1-Heimsieg über Tirol
Die Oberösterreicher spielten in der ersten Hälfte auf ein Tor. Brunmayr sorgte mit erster Ballberührung für das 2:1

Foto © GEPARied jubelt
Der krisengeschüttelte FC Wacker Tirol hat seine Negativserie in
der T-Mobile-Fußball-Bundesliga auch im ersten Spiel unter
Interimstrainer Klaus Vogler fortgesetzt. Die Tiroler verloren am
Samstag bei der SV Ried mit 1:2 (0:1) und blieben damit schon zum 13.
Mal in Serie ohne Sieg. Damit stellten Kolousek und Co. die längste
Durststrecke der Vereinsgeschichte aus der Saison 1978/79 ein. Die
Rieder verbesserten sich hingegen zumindest für 24 Stunden auf den
dritten und damit auf einen UEFA-Cup-Platz.
Gestärkt.
Die durch die Rückkehr von Spielgestalter Drechsel gestärkten
Rieder setzten die Tiroler im Fill-Metallbau-Stadion von Beginn an
stark unter Druck und zogen ein wahres "Powerplay" auf. Die
Innsbrucker Abwehr sah sich mit Torchancen im Minutentakt
konfrontiert, und in der 27. Minute durften die 4.850 Zuschauer dann
auch endlich jubeln. Nach einem Kopfballduell mit Ried-Stürmer Salihi
irrte Tirol-Verteidiger Mimm im Strafraum planlos herum, der Albaner
traf mit seinem dritten Saisontreffer unhaltbar für Wacker-Keeper
Planer völlig verdient zum 1:0.
Feldüberlegen.
Die klar feldüberlegenen Oberösterreicher zogen sich in der Folge
etwas zurück, waren aber trotzdem torgefährlicher. Zuerst scheiterte
Sulimani an der Stange (39.), dann musste Mimm nach einem Jank-Schuss
auf der Linie klären. Die Innsbrucker wurden in der kompletten ersten
Hälfte nur bei einem von Ried-Goalie Berger parierten Knabel-Kopfball
(9.) zumindest etwas gefährlich und waren mit dem 0:1 noch sehr gut
bedient.
Torgefährlich.
Nach dem Seitenwechsel wurden die nach der Trennung von Coach
Straka von Vogler betreuten Tiroler etwas stärker und auch
torgefährlich. Berger parierte einen Mimm-Schuss (51.) und ein
Feldhofer-Kopfball klatschte an die Latte (70.). Die Rieder zeigten
sich weiterhin als Meister der Ineffizienz, als ein
Drechsel-Weitschuss die Stange streifte (58.).
Niederlagen.
Die mit zuletzt fünf Niederlagen in Serie ausgestatteten Tiroler
drängten auf den Ausgleich und wurden in der 79. Minute belohnt. Der
aufgerückte Knabel nickte nach einem Aganun-Schuss per Kopf zum
zwischenzeitlichen Ausgleich ein.
Heimsieg.
Der eingewechselte Ronald Brunmayr sicherte den Hausherren aber
doch noch den dritten Heimsieg in Folge. Der Stürmer kam am 16er
ungedeckt zum Ball und traf mit seiner ersten Ballberührung mit einem
von Feldhofer abgefälschten Schuss zum 2:1-Endstand (87.). Den
Oberösterreichern gelang damit die Revanche für die 0:1-Niederlage
gegen die Tiroler im Fill-Metallbau-Stadion im Herbst.
Features
Fakten
SV Ried - FC Wacker Tirol
Endstand 2:1 (1:0).
Tor: 1:0 (27.) Salihi
1:1 (79.) Knabel
2:1 (87.) Brunmayr
Ried: H.P. Berger - Brenner, Glasner, Jank, Rzasa - Hackmair
(74. Pichorner), Martinez, Drechsel, Sulimani - Damjanovic
(86. Brunmayr), Salihi (79. Kovacevic)
Tirol: Planer - Mimm, Knabel, Feldhofer, Grüner - Hölzl, Gruber,
Kolousek, Mader (69. Aganun) - Saltuari (46. Martin Dollinger), Masek
Gelbe Karten: Brunmayr bzw. Mader, Grüner
Die Besten: Sulimani, Drechsel, Martinez bzw. Planer, Knabel




















