Austria Lustenau schaffte gegen Kapfenberg späten Ausgleich
Lustenau holte gegen Kapfenberg noch ein 2:2.

Foto © GEPAKapfenberg-Trainer Werner Gregoritsch ließ im Finish viele Nerven
Der gegen den Abstieg kämpfende SV Kapfenberg hat am Freitagabend
in der 26. Runde der Fußball-Red-Zac-Erste-Liga eine 2:0-Führung bei
Austria Lustenau noch aus der Hand gegeben und musste sich mit einem
2:2 (1:2) begnügen.
Guter Start für Kapfenberg.
Die Steirer waren in den ersten zwanzig Minuten klar überlegen und
erspielten sich einen 2:0-Vorsprung. Nach einem Freistoß von Liendl
von der Mittellinie in Richtung Strafraum, verlängerte Taboba aus
vier Metern per Kopf und brachte die Gäste-Elf in Führung (4.),
Lustenau-Torhüter Morscher war zu spät dran. Das 2:0 resultierte aus
einer Kombination über Liendl auf Radovic, der einen langen Pass auf
Wieger anbrachte, welcher Morscher mit einem herrlichen Heber bezwang
(14.).
Harte Schiri-Entscheidung.
Die Vorarlberger verkürzten in der 29. Minute auf 1:2 dank eines
Elfmetertores durch Aurelio, der von Taboga angeblich gefoult worden
war. Allerdings war die Strafstoß-Entscheidung von Schiedsrichter
Lehner äußerst hart.
Die Austria bemühte sich und stürmte, kam aber zu keinen
zwingenden Torchancen, auf der Gegenseite lief Radovic von halblinks
alleine auf Morscher zu (54.), der mit Fußabwehr parierte. In der 69.
Minute konnte Thiago nach Aurelio-Eckball eine Möglichkeit nicht
nützen, im Finish fiel aber doch noch der verdiente Ausgleich. Nach
einer Golemac-Flanke von rechts traf Scherrer per Kopf aus kurzer
Distanz (88.)
4 Punkte in 8 Spielen.
Austria Lustenau bleibt damit diese Saison zu Hause eine Macht,
bisher hat der Verein erst eine Niederlage vor eigenem Publikum zu
Buche stehen. Kapfenberg holte aus den nun vier letzten Spielen acht
Punkte.
Features
Fakten
SC
Austria Lustenau - SV Stadtwerke Kapfenberg 2:2 (1:2).
Reichshofstadion, 2.600, Lehner.
Torfolge: 0:1 ( 4.) Taboga,
0:2 (14.) Wieger,
1:2 (29.) Aurelio (Foulelfer),
2:2 (88.) Scherrer
A. Lustenau: Morscher - Golemac, Stückler, P. Pöllhuber, Rajic -
Seeger, Dürr, Bjalava, Scherrer - Aurelio, Thiago
Kapfenberg: Böcskör - Pfeilstöcker, Kunzo, Taboga - Milosevic,
Erkinger, Schönberger (81. Brankovic), Lienhart (46. Pitter) -
Liendl, Radovic (90. Sencar), Wieger
Gelbe Karte: Rajic, Bjalava, P. Pöllhuber bzw. Lienhart,
Pfeilstöcker, Milosevic




















