Spaziergang für Leoben gegen FC Lustenau
Der DSV Leoben hatte die harmlosen Vorarlberger mit Ausnahme der ersten halben Stunde sicher im Griff, trotz nummerischer Unterlegenheit waren die Gastgeber zum dritten Mal in Serie im eigenen Stadion erfolgreich.

Foto © GEPASchicker: Torschütze und Kartenempfänger
Die Leobener starteten, als wollten sie den FC Lustenau mit Haut und Haaren fressen. Stankovic (9.), Harding (10.) und Früstük (12.) hatten Riesenchancen, ein "Spitz" von Stankovic streifte die Querlatte. Erst nach 30 Minuten wurde Lustenau munter, ein Kopfball von Rödl war der erste Warnschuss. In Minute 34 legte sich Philipp Hagspiel den Ball zurecht, sein Freistoß, der sich ins Kreuzeck senkte, stellte den Spielverlauf
auf den Kopf. Nach kurzem Schock war Leoben aber wieder voll da, Schicker traf noch vor der Pause per Kopf zum Ausgleich.
Gelb-Rot.
Schickers Auftritt in Hälfte zwei dauerte nur drei Minuten, nach einem Rempler sah er vom mäßigen Schiri Rothmann Gelb-Rot. Das stachelte die restlichen zehn DSV-Kicker aber so richtig an: Marco Stankovic, der von einigen DSV-Fans beschimpft worden war, antworte auf dem Feld und schloss eine schöne Aktion zum 2:1 ab, Joachim Parapatits traf zum 3:1. "In der ersten Halbzeit waren einige zu lässig", kritisierte Coach Dejan Stankovic, "aber mit der zweiten Hälfte bin ich voll zufrieden, wir waren sehr clever."
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Fakten
DSV Leoben
- FC Lustenau 3:1 (1:1). Stadion Donawitz, 1.100, Rothmann.
Torfolge: 0:1 (35.) Hagspiel,
1:1 (45.) Schicker,
2:1 (59.) Stankovic,
3:1 (70.) Parapatits
Leoben: Schenk - Rinnhofer, Jovanovic, Früstük, Rasswalder -
Schicker, Sekic, Harding, Hüttenbrenner (46. Parapatits) - Kozelsky
(92. Alar), Stankovic
FC Lustenau: Kajtezovic - Hämmerle, Rödl, Eisele - Ender (62.
Katrik), Cengiz, Lopes Marcos, Schöpf, Hagspiel - Trailovic (46.
Sönmez), Özgün
Gelbe Karten: Jovanovic, Parapatits, Früstük bzw. Katrik, Cengiz,
Schöpf, Eisele, Trailovic
Gelb-Rote Karte: Schicker (50./Foul)
Foto

Leoben-Trainer Dejan StankovicFoto © GEPA


















