Vier Mann, vier Schlagzeilen
In der 13. Runde der Bundesliga schlug es zwar nicht 13, los war dennoch genug. Und ein Quartett sorgte für ganz spezielle Schlagzeilen. Von A wie Abbruch bis W wie Wunderwuzzi.

Foto © APAPhilipp Hosiner
Die 13. Runde in der heimischen Bundesliga lieferte etliches an Gesprächsstoff. Vier Männer sorgten freilich für ganz spezielle Schlagzeilen.
Steffen Hofmann. Rapids Kapitän kehrte im Schlager der Runde gegen Salzburg nach seiner Augenverletzung wieder zurück - mit Spezialbrille Marke "Edgar Davids". Prompt hatte der 32-Jährige den richtigen Durchblick. Sein Freistoß, mit dem er die Hütteldorfer in der 14. Minute auf die Siegesstraße brachte, verdiente das Prädikat unhaltbar. In der 40. Minute musste Hofmann wegen muskulärer Probleme vorzeitig vom Platz. Rapid siegte dennoch 2:0, weil auch Terrence Boyd traf.
Philipp Hosiner. Der 23-jährige Burgenländer lässt die "Veilchen" mitten im Herbst erblühen. Elf Treffer hat der Austria-Torjäger mit dem schelmischen Blick schon auf seinem Konto. Der Triplepack beim 6:4-Sieg gegen seinen Ex-Klub Admira war freilich der bisherige Höhepunkt in Hosiners noch kurzer Austria-Ära. Die brisante Tatsache, dass es beim Tabellenführer auch noch eine schmollenden, weil nicht spielenden Roland Linz und einen zum "Kurzarbeiter" mutierten Roman Kienast gibt, gerät angesichts der derzeitigen Leistungen seines Kontrahenten völlig in den Hintergrund.
Roland Kirchler. "Ich bin kein Wunderwuzzi", hatte Innsbrucks neuer Trainer vor dem Spiel in Mattersburg bescheiden gemeint. Scheinbar gehört der Tiroler aber doch zu dieser seltenen Gattung. Zwei Spiele unter seiner Ägide bescherten dem bis dahin leidgeplagten Schlusslicht zwei Siege in Serie. Der Lohn: Der Rückstand auf den Vorletzten Wiener Neustadt schrumpfte nach dem 3:2-Erfolg im Pappelstadion auf einen Zähler.
Dominik Ouschan. In der 62. Minute zog der Schiedsrichter aus Vorarlberg die Notbremse und beendete die "Wasserschlacht" zwischen WAC und Sturm vorzeitig. Gram war dem 38-Jährigen deshalb aber keiner. Sintflutartiger Regen ließ Ouschan gar keine andere Wahl. Wann die Partie neu ausgetragen wird, ist noch offen (siehe rechts).





















