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  • 17. April 2014 14:54 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 25.09.2012 um 20:10 UhrKommentare

    Jantscher: "Ich bin nicht der Typ, der nachtritt"

    Der Grazer Jakob Jantscher hat sich in Moskau gut eingelebt und will über Salzburg nichts mehr sagen. "Mich hat nur verwundert, dass Ralf Rangnick gemeint hat, mir fehle die Motivation."

    Jakob Jantscher

    Foto © APAJakob Jantscher

    Zwei Spiele, ein Tor und gute Kritiken. Es scheint, Jakob Jantscher hat sich in knapp drei Wochen in Russland richtig gut eingelebt.

    JAKOB JANTSCHER: Ja, mir gefällt es hier. Die ersten Eindrücke sind sehr positiv. Und der Sieg hat uns gut getan.

    Warum haben Sie sich für Dynamo Moskau und die russische Liga entschieden?

    JANTSCHER: Der Klub wollte mich schon letztes Jahr haben. Aber ich wollte noch ein Jahr in Salzburg anhängen. Und jetzt hat es gepasst.

    Weil es in Salzburg drunter und drüber geht?

    JANTSCHER: Es ist einiges passiert in Salzburg. Aber ich bin nicht der Typ, der jetzt nachtritt. Mich hat nur verwundert, dass Ralf Rangnick gemeint hat, mir fehle die Motivation. Aber gut, jetzt bin ich ja hier.

    Und Sie haben schon eine Wohnung gefunden?

    JANTSCHER: Derzeit wohne ich noch im Trainingszentrum, das gewaltige Ausmaße hat. Aber am Donnerstag beziehen wir unser Haus gleich neben dem Dynamo-Areal. Das liegt rund 15 Autominuten außer halb von Moskau.

    Gewaltige Ausmaße. Salzburg hat doch alles, wovon ein Fußballer träumt.

    JANTSCHER: Stimmt, in Salzburg ist alles top. Aber hier ist alles unglaublich. Groß, größer Russland sag ich nur. Wir haben hier am Gelände drei Schwimmhallen, wo eine so groß ist, wie die Auster in Graz. Wir haben eine Indoorhalle und einen riesigen Fitnessraum. Hier ist alles mega.

    Die Leistung der Mannschaft ist allerdings mini. Dynamo liegt am vorvorletzten Tabellenplatz.

    JANTSCHER: Wir werden uns steigern, weil wir eine tolle Truppe sind. Ich war von Anfang an integriert. Mit Kuranyi und Schildenfeld kann ich Deutsch sprechen, das hilft. Amtssprache ist allerdings Englisch. Wir sind ja bunt zusammengewürfelt. Wegen des Tabellenplatzes hatten wir schon Besuch von Fans, die wirklich Stress gemacht haben.

    Klingt gefährlich.

    JANTSCHER: Wir haben Pavel.

    Pavel?

    JANTSCHER: Er ist unser Sicherheitsmann, durchsucht immer unseren Bus, unser Flugzeug und ist immer bei uns dabei. Dynamo ist ja der KGB-Klub. Und Pavel ist ein ehemaliger Geheimdienstler.

    Hat Sie das Geld nach Russland gelockt?

    JANTSCHER (schmunzelt): Russland ist Russland.

    Sie reizt also die sportliche Herausforderung.

    JANTSCHER: Hier hast du sieben, acht Topklubs. Jedes Duell ist ein Spitzenspiel. Du wirst hier ganz anders gefordert. Wichtig ist, dass wir das Derby gegen ZSKA Moskau am Sonntag gewinnen. Ich mach' ein Tor (lacht).

    INTERVIEW: PETER KLIMKEIT

    Zur Person:

    Jakob Jantscher

    Geboren: 8. Jänner 1989 in Graz

    Karriere: Unterpremstätten, LUV Graz, Sturm Akademie, Sturm Amateure, Sturm, Salzburg, Dinamo Moskau (bis 2013 mit Kaufoption)

    Erfolge: 2 x Meister (Sturm, Salzburg), 2 x Cupsieger (Sturm, Salzburg); 1 X Europa League (Sturm); Torschützenkönig Saison 2011/12

    22,5

    Millionen Euro verdient Samuel Eto'o, der Torjäger von Anschi Machatschkala pro Jahr - netto wohlgemerkt. Damit ist der Kameruner der bestverdienende Fußballer der Welt. Nicht einmal Superstars wie Lionel Messi und Cristiano Ronaldo werden besser entlohnt.

    55

    Millionen Euro kostete der lauteste Transferkracher für die neue Saison. Soviel war Meister Zenit St. Petersburg Portos Brasilianer Hulk wert.

    16

    Klubs spielen in der höchsten russischen Spielklasse, der Premier Liga. Titelverteidiger ist Zenit St. Petersburg. Geldgeber sind oft dubiose Oligarchen oder Mineralölkonzerne und Energieriesen.

    225

    Millionen Euro gaben die Klubs der russischen Premier Liga in der abgelaufenen Transferzeit aus - mehr als etwa die Vereine in Spanien.

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