Rapid zieht ein Leerspiel auf
Unter Ausschluss der Öffentlichkeit will das Team von Coach Schöttel gegen Trondheim die ersten drei EL-Punkte einfahren.

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Die Stimmung wird gut sein, wenn Rapid am Donnerstag zum Auftakt der Europa League auf Rosenborg Trondheim aus Norwegen trifft. Nicht jedoch dort, wo gespielt wird, nicht also im Happel-Stadion, denn dort darf bekanntlich keiner rein. Nein, in Hütteldorf werden die Gesänge angestimmt, denn dort lädt der Klub bei freiem Eintritt zum Mitfiebern ein und zeigt das Match auf drei Großleinwänden. "Das sind wir unseren Fans schuldig. Zumindest jenen, die schuldlos sind an der Strafe", sagt Klubchef Edlinger.
Trainer Peter Schöttel hat sich natürlich längst abgefunden mit dem Umstand, dass es sich um ein Geisterspiel handelt. "Aber natürlich ist es ein großer Nachteil für uns, schließlich lebt Fußball von Emotionen und von der Stimmung, für die Zuschauer sorgen. Andererseits ist ein so großes, aber völlig leeres Stadion auch für Rosenborg Neuland. So gesehen gleicht sich die Sache wieder halbwegs aus."
Auch Neuland stimmt nicht so ganz. Denn am 11. Juli 2011 musste Rapid gegen Admira auch vor leeren Rängen spielen.
Hoffen auf die Tormaschine
Zum Sportlichen: Rapid setzt auf Offensive und dabei einmal mehr auf die europäische Treffsicherheit von Deni Alar, der in den vier Qualifikationspartien je einmal traf. Etwas, was auch Teamchef Marcel Koller nicht verborgen blieb, der am Donnerstag als "Offizieller" von Rapid ins Stadion darf und den Angreifer ganz genau unter die Lupe nehmen wird. "Er ist ein interessanter Mann", sagt der Schweizer. Möglich also, dass der Grün-Weiße beim WM-Qualifikationsspiel in Kasachstan dabei sein wird. Nicht zuletzt, da auch der kroatische Verband bereits ein Auge auf Alar geworfen hat.
"Er ist top drauf", sagt Schöttel. "Aber er allein ist noch kein Dreipunktegarant. Dafür muss wirklich alles passen."















