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    Zuletzt aktualisiert: 05.09.2012 um 19:01 UhrKommentare

    Rapid schloss zwei Fan-Gruppierungen aus

    Rapid zieht eine erste Konsequenz aus den Randalen beim EL-Spiel in Saloniki: Zwei Fan-Gruppierungen werden ausgeschlossen, für deren Mitglieder gilt ein fünfjähriges Hausverbot.

    Foto © GEPA

    Der SK Rapid Wien hat nach den Fan-Vorfällen im Europa-League-Auswärtsspiel gegen PAOK Saloniki eine erste Maßnahme getroffen. Zwei Fan-Gruppierungen, die zu keinem Zeitpunkt als offizielle Fanklubs des Vereins geführt wurden, werden künftig bei Rapid-Spielen - auf nationaler und internationaler Ebene sowohl daheim als auch auswärts - nicht mehr zugelassen sein.

    Man habe in der Vergangenheit oft den Dialog mit diesen (nicht genannten) Gruppierungen gesucht, dabei aber zur Kenntnis nehmen müssen, dass diese "mit dem Verein nichts zu tun haben wollen". Die Entscheidung wurde aufgrund zahlreicher Vorfälle in der jüngeren Vergangenheit, die dem Verein direkt oder indirekt Schaden zufügten, getroffen.

    Der Ausschluss der namentlich bekannten Mitglieder aus dem Vereinsleben erfolgt auf zweierlei Art. Sofern vorhanden durch den Entzug von Vereinsmitgliedschaften sowie durch die Verhängung von vorerst auf fünf Jahre ausgesprochenen Hausverboten. Für den gleichen Zeitraum wird es für diese Personen keine Karten für Auswärtsspiele geben, weiters wird ein österreichweites Stadionverbot bei der Bundesliga beantragt.

    LASK wird aktiv

    Mit dem LASK ergreift auch ein zweiter Traditionsklub Maßnahmen gegen eigene "Fans": Nach schweren Ausschreitungen am vergangenen Freitag beim Regionalliga-Auswärtsmatch in Vöcklamarkt hat die Führungsetage der Linzer einen Maßnahmenkatalog beschlossen. Demnach erfolgt der Ticketverkauf und Einlass nur mit gültigem Lichtbildausweis, die laut LASK bereits bekannten Störenfriede werden ab sofort nicht mehr ins Stadion gelassen. Zudem sollen diese für etwaige Schäden zur Verantwortung gezogen und mit einem bundesweiten Stadionverbot belegt werden.

    Auch stark alkoholisierten Personen wird ab sofort der Zutritt verweigert. Bereits beim Spiel am Samstag in Schwanenstadt gegen Austria Klagenfurt wird ein Verwaltungsjurist der BH Vöcklabruck vor Ort sein. Somit können Delikte direkt abgestraft werden.

    Quelle: APA

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