Löw sieht keine EM-Nachwehen
"Die Enttäuschung war riesengroß nach dem EM-Aus. Aber grundsätzlich wissen unsere Fans, dass es keine Titelgarantien gibt", erklärte Deutschlands Bundestrainer Jogi löw.

Foto © APJogi Löw
Bundestrainer Joachim Löw sieht das Verhältnis zwischen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und der großen Anhängerschar trotz des bitteren EM-Ausscheidens im Halbfinale gegen Italien nicht weiter belastet. "Die Enttäuschung war riesengroß nach dem EM-Aus. Aber grundsätzlich wissen unsere Fans, dass es keine Titelgarantien gibt", erklärte der Bundestrainer.
"Das Verhältnis ist intakt, das hat das Spiel gegen Argentinien gezeigt. Obwohl wir nicht gewonnen haben, gab es viel Applaus und keine Pfiffe", bemerkte Löw vor dem nächsten Titelanlauf, der mit dem ersten WM-Qualifikationsspiel in Hannover gegen die Färöer am 7. September und vier Tage später in Wien gegen Österreich beginnt.
Der DFB-Chefcoach hatte nach dem Italien-Spiel die Kritik an seinem Matchplan spät, aber "mit aller Demut" angenommen. Ab sofort will er den Blick nur noch nach vorne richten. Mit den Partien gegen die Färöer und Österreich beginnt für Löw ein neues Kapitel. "Es ist in der Vergangenheit viel geredet worden, klar. Jetzt können wir mit diesen Spielen wieder zeigen, wozu wir auch imstande sind. Ich denke aber nicht, dass wir uns viel Kredit zurückholen müssen, in so einem Spiel gegen die Färöer", sagte er.
"Wir gehen als Favorit in die Gruppe, das ist auch klar. Wir sind bestrebt, die beiden Spiele zu gewinnen", gab Löw als klares Ziel für den Start der WM-Ausscheidung aus. "Es ist immer so: Man kommt vom Turnier zurück und dann geht es schnell wieder los. Es ist ein langer Weg bis zur WM. Man muss sofort sehr gut starten in der Qualifikation", ergänzte Kapitän Philipp Lahm.


















