Startschuss in der Deutschen Bundesliga
Mit dabei sind 18 Österreicher mit diversen Zielen. Einer, der eine gelungene Saison im Rückspiegel hat und daher vor Selbstvertrauen strotzt, ist VfB-Stuttgart-Torjäger Martin Harnik.

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Am kommenden Freitag (20.30 Uhr, ARD und Sky live) startet die Deutsche Bundesliga mit dem Hit Dortmund gegen Werder Bremen in ihre 50. Jubiläums-Saison. Mit dabei 18 Österreicher. So viele wie noch nie zuvor. Die Chancen der 18 auf eine erquickliche Anzahl an Einsätzen sind unterschiedlich (siehe Info-Box rechts).
Einer der sein Stammleiberl zum Saison-Auftakt wohl fix hat, ist Werder-Verteidiger Sebastian Prödl. Nach einer Saison voller Verletzungen absolvierte der Innenverteidiger eine gute Vorbereitung. Nur das bittere Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Drittligisten Preußen Münster trübt die Euphorie. "Auch ich habe sehr schlecht gespielt", übt sich der 25-Jährige in Selbstkritik. Dass man zum Saison-Auftakt gleich zu Meister Dortmund muss, ist für Prödl aber kein Problem. "Wir können nur gewinnen." Um den Meistertitel wird man auch heuer nicht mitreden, ein internationaler Startplatz ist dennoch das Ziel. "Das ist realistisch", sagt Prödl, der auch in dieser Saison mit einem Titel-Zweikampf zwischen Dortmund und dem FC Bayern rechnet.
Einer, der eine gelungene Saison im Rückspiegel hat und daher vor Selbstvertrauen strotzt, ist VFB-Stuttgart-Torjäger Martin Harnik. 17 Treffer erzielte der Angreifer im abgelaufenen Spieljahr. Daran misst er sich aber nicht. "Ich habe mir nicht vorgenommen mehr Tore zu schießen, ich will mehr Konstanz bekommen. Im letzten Jahr hatte ich 30 gute Spiele, aber auch 30 weniger gute. Das muss sich ändern", sagt Harnik, der mit Stuttgart in der Europa League auf Dynamo Moskau trifft.
Und einen Europacup-Startplatz will er auch diesmal erobern. "Die Champions League ist ja auch ein internationaler Bewerb", bemerkt der 25-Jährige mit einem verschmitzten Lächeln. Kraft getankt für die kommenden Aufgaben hat er im Sommer einige Tage bei der Oma in Allerheiligen. "Natürlich mit Schweinsbraten", verrät Harnik lachend. Wenn das kein perfektes Doping für den Sturm nach Europa ist. . .





















