Pacult ist seinen Job los
Nach dem verpassten Aufstieg hat es sich bereits abgezeichnet: Peter Pacult wurde als Trainer von Red Bull Leipzig entlassen. Nachfolger wird Alexander Zorniger.

Foto © GEPAPeter Pacult
Alles neu bei Red Bull - auch in Leipzig. Der deutsche Viertligist hat sich nach dem verpassten Aufstieg von Cheftrainer Peter Pacult getrennt. Einen Nachfolger hat Neo-Sportdirektor Ralf Rangnick bereits gefunden: den Deutschen Alexander Zorniger. Mit ihm soll bei Red Bull Leipzig nicht nur bedingungsloser Offensivfußball einkehren, sondern auch der Aufstieg in die dritte Liga gelingen. Der Trainer wird am Mittwoch offiziell präsentiert.
Der 44-Jährige hat zuletzt die Ausbildung zum DFB-Fußball-Lehrer als Lehrgangsbester abgeschlossen und war zuvor für die Geschicke beim Süd-Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach verantwortlich. Außerdem war Zorniger bereits als Co-Trainer beim VfB Stuttgart unter Markus Babbel tätig.
Pacult-Abgang keine Überaschung
Der Abgang von Pacult kommt indes nach dem Amtsantritt von Rangnick nicht überraschend. Unter dem Wiener hatte Leipzig den angepeilten Aufstieg in die dritte Liga in dieser Saison verpasst. Pacult hatte im Mai 2011 bei RB unterschrieben, dem vorausgegangen war eine Schlammschlacht mit seinem vormaligen Arbeitgeber Rapid um ausstehende Gehälter. Die Hütteldorfer hatten den Vertrag mit Pacult nach einem Treffen mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz ("Weinverkostung") aufgelöst.
In Leipzig wäre der Vertrag des 52-Jährigen noch ein Jahr gelaufen. Dass man in der Chefetage des Konzerns mit dem verpassten Aufstieg aber alles andere als glücklich war, war bereits in den vergangenen Wochen klar geworden. Unter dem neu amtierenden Sportdirektor Rangnick schien Pacult nicht die besten Karten zu haben. "Wenn notwendig, werden wir entsprechende Anpassungen durchführen", meinte Red-Bull-Vorstandsmitglied Volker Viechtbauer erst am Montag.





















