Deutscher Schiedsrichter Babak Rafati trat zurück
Kein Comeback nach Selbstmordversuch.

Foto © APABabak Rafati
Der Deutsche Babak Rafati hat endgültig einen Schlussstrich unter seine Schiedsrichter-Karriere gezogen. Knapp ein halbes Jahr nach seinem Suizidversuch erklärte der 41-Jährige seinen Rücktritt. Der Druck war für Rafati offensichtlich doch zu groß, um wie anfangs erhofft nach einer Pause einen Neuanfang als Referee zu wagen.
Die Verzweiflungstat von Rafati am 19. November vergangenen Jahres hatte den deutschen Fußball geschockt. Der Unparteiische war in einem Hotel in Köln mit aufgeschnittenen Pulsadern gefunden und von seinen Assistenten gerettet worden. Rafati war anschließend in stationärer Behandlung. Nun hat er sich entschlossen, nicht mehr zu pfeifen und dies vor kurzem auch der DFB-Schiedsrichter-Kommission mitgeteilt. Der gelernte Bankkaufmann pfiff in sechs Jahren 84 Erstliga-Spiele.




















