Historischer Triumph für Montpellier
In einem dramatischen Fernduell mit Liga-Krösus Paris Saint-Germain, das mehrmals am Rande des Abbruchs stand, behielt Montpellier die Oberhand: Zum ersten Mal in der 93-jährigen Vereinsgeschichte ist Montpellier französischer Meister.

Foto © ReutersMontpellier tat sich bei Fix-Absteiger Auxerre schwer, jubelte am Ende aber doch
Montpellier hat den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte am Sonntagabend fixiert. Der neue französische Fußball-Titelträger entschied das Auswärtsspiel der letzten Runde gegen den Fix-Absteiger Auxerre dank einem Doppelpack von John Utaka (33., 76.) knapp mit 2:1 für sich. Verfolger Paris St. Germain nutzte auch ein 2:1-Sieg auswärts gegen Lorient nichts mehr.
Die Entscheidung um den Meistertitel verzögerte sich um rund eine halbe Stunde. Beim Stand von 1:1 in der 79. Minute gab es eine längere Unterbrechung, da Heimzuschauer Leuchtraketen und Böller auf das Feld geworfen hatten. Ein ganzer Tribünenteil wurde in der Folge von der Polizei geräumt, damit die Partie fertig gespielt werden konnte. Bereits zuvor hatte es zwei kleinere Unterbrechungen gegeben, da Auxerre-Fans Tennisbälle, WC-Papier und Tomaten auf das Feld geschossen hatten.
Auch beim zweiten Spiel um den Titel hatte es eine Unterbrechung gegeben, allerdings nach 32 Minuten nur für fünf Minuten, nachdem PSG-Anhänger bengalische Feuer aufs Feld geworfen hatten. Montpellier und PSG stehen fix in der Champions League.





















