Der rote Zug rollt Richtung Relegation
Mit dem Meistertitel der Regionalliga Mitte in der Tasche geht es für den GAK jetzt erst so richtig los: Vier Spiele verbleiben als Vorbereitung auf die Relegation, in der es Anfang Juni gegen den Neunten der Ersten Liga geht.

Foto © GEPAHunderte Fans werden den GAK zum Auswärts-Relegationsspiel begleiten
Die Meisterleibchen waren schneller weg als Freibier beim Münchner Oktoberfest. Die Euphorie ist beim GAK nach dem 3:0-Heimsieg über den VSV und dem Meistertitel riesengroß. Nun aber beginnt der harte Teil der Mission "Aufstieg". In 30 Tagen werden die Athletiker in der UPC Arena den Neuntplatzierten der Ersten Liga im Hinspiel der Relegation empfangen. Die Karten für das erste Entscheidungsspiel gibt es ab Mittwoch. Aber nur für Dauerkartenbesitzer (relegation@gak.at).
Für das Auswärtsspiel am 8. Juni bastelt die Vereinsführung bereits an einem Sonderzug, egal ob es nach Wien zur Vienna oder zum FC Lustenau geht. Sollte es Hartberg werden - falls der LASK keine Lizenz bekommt -, gibt es keinen.
Basteln am Kader
Gebastelt wird aber nicht nur an einer Transportlösung für die Fans. "Wir versuchen, den Kader entsprechend zu halten", sagt Vizepräsident Raimund Pock, "wir brauchen aber auch Alternativen, falls uns ein Spieler verlassen will." Das Budget für die Erste Liga steht mit 2,3 Millionen und ist von der Bundesliga mit der Lizenz auch abgesegnet. "Sollten wir nicht aufsteigen, wird das Budget der Kampfmannschaft nicht verändert", sagt Pock. Vertragsverhandlungen mit Trainer Ales Ceh wurden noch nicht geführt und die wird es vor der Relegation wohl auch nicht geben.
Bis Dienstag hat der Meistermacher aus Slowenien seiner Mannschaft freigegeben, aber dann geht es voll los. "Der Titel ist schön und gehört gefeiert", sagt Co-Trainer Herfried Sabitzer, "die Mannschaft muss aber wissen, dass es ab Dienstag mit voller Konzentration weitergeht. Da muss das Kribbeln schon wieder voll da sein."
Sabitzer ist sich sicher, dass die Spannung in dem Monat nicht abreißen wird und alle vollen Einsatz zeigen, "denn die Mannschaft hat Charakter". Neben den verbleibenden vier Liga-Spielen wird es vielleicht auch noch einen Test gegen einen starken Gegner geben. "Wir werden in den restlichen Spielen sicher nicht mit einer 1b antreten", sagt Sabitzer, "aber wir werden im Fall der Fälle sicher Spieler schonen."
Übrigens: Für alle Fans, die nach dem Spiel kein Meisterleiberl ergattert haben, es werden noch welche produziert.





















