Für Sturm Graz soll es keine kalte Dusche geben
Im Steirer-Derby gab es für Fußball-Meister Sturm Graz doch den warmen Punkteregen, am Montag soll es auch bei der Lizenz-Erteilung keine kalte Dusche geben.

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Einige werden heute (an-)gespannt sein. Natürlich die neue Sturm-Geschäftsführung auch. Immerhin ist es die erste Lizenz, die unter die Verantwortung der Doppelspitze Christopher Houben/Paul Gludovatz fällt. Und doch ist sich Houben sicher, dass es heute keine kalte Dusche vom Senat 5 der Bundesliga, der die Lizenzen erteilt, geben wird. "Wir haben ein paar Zusatzfragen beantwortet. Das ist aber, wie uns unser Wirtschaftsprüfer gesagt hat, gar nicht ungewöhnlich." Die Planung, "und nichts anderes ist das Lizenzverfahren", steht, das Budget wurde mit elf Millionen Euro festgelegt. "Das ist dasselbe Budget wie in dieser Saison - das wurde allerdings nachträglich durch den Einzug in die Europa League noch deutlich aufgebessert", sagt Houben.
Aufsichtsrat tagt
Doch nicht nur die Lizenz hält die Sturm-Führung heute auf Trab. Denn parallel geht auch eine Vorstands- und Aufsichtsratsitzung in Szene. Eines der Themen: der Stand bei der Trainersuche. Und da kündigte Paul Gludovatz schon beim Derby an, dass er um "Nachbesserung" des Budgets ersuchen wird. Denn Kandidaten für den Trainer gibt es einige, allerdings passen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen offenbar nicht immer. So oder so: "Die Trainerentscheidung ist eine jener Dinge, die ohnehin vom Aufsichtsrat getroffen werden."
Gespannt darf man trotzdem sein: Denn der Plan sieht vor, dass sich das Trainerteam nicht nur um die Profis, sondern auch um die Amateure und die Mannschaften bis zur U18 kümmern soll. Houben: "Das wäre ein möglicher Weg, mit dem wir unserem Plan, künftig eine Karriere-Plattform zu sein, näher kommen würden."






















