Hohe Geldstrafe und Transferverbot für Rangers
In der Meisterschaft wurden den Glasgow Rangers, die im Februar Insolvenz angemeldet hatten, zehn Punkte abgezogen. Nun setzte es weitere harte Strafen gegen den schottischen Traditionsklub und dessen Eigentümer.

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Glasgow-Rangers-Besitzer Craig Whyte ist vom schottischen Fußballverband, der SFA, lebenslang gesperrt worden. Er darf deswegen in Zukunft keine Funktion im Fußball mehr ausüben. Daneben verhängte die SFA ein zwölfmonatiges Transferverbot über den seit 14. Februar insolventen Rekordmeister, außerdem müssen die Rangers wegen des Brechens von fünf Liga-Disziplinarregeln 160.000 Pfund Strafe zahlen.
Whyte selbst muss - wegen des Verstoßes gegen zwei Regeln - sogar 200.000 Pfund berappen. Die Rangers und Whyte haben drei Tage Zeit gegen die Urteile zu berufen und kündigten auch an, dies voraussichtlich zu machen.
"Völlig schockiert"
"Alle, die für den Klub arbeiten, sind völlig schockiert und bestürzt über diese drakonischen Strafen", sagte Insolvenzverwalter Paul Clark. "Das Transferverbot schwächt die Anstrengungen, den Klub neu aufzubauen, ernsthaft. Wir wissen auch nicht, wie potenzielle Käufer auf diese Sanktionen reagieren."
Der 54-fache Meister hatte im Februar Insolvenz angemeldet, weil die britische Steuerbehörde Nachzahlungen in der Höhe von rund 59 Millionen Euro fordert. Daraufhin waren dem Klub in der laufenden Meisterschaft zehn Punkte abgezogen worden. Erzrivale Celtic Glasgow steht somit schon seit 7. April als schottischer Meister fest.





















