Arsenal und Chelsea trennen sich 0:0
Ohne Tore endetet das Londoner Derby zwischen Arsenal und Chelsea. Die "Gunners" verpassten durch die Nullnummer die Chance, Rang drei in der Premier League zu festigen. Auch Aston Villa mit Andi Weimann spielte gegen Sunderland 0:0.

Foto © APLuftkampf: Robin van Persie (Arsenal) und John Terry (Chelsea)
Arsenal und Chelsea haben sich am Samstag zum Auftakt der 35. Runde der englischen Fußball-Premier-League 0:0 getrennt. In einem London-Derby mit wenigen Höhepunkten war Arsenal im heimischen Emirates-Stadion dem Sieg näher, Robin van Persie traf die Stange (13.), ein Kopfball von Laurent Koscielny landete an der Latte (42.). Arsenal verpasste durch die Nullnummer, bei der der englische Teamspieler Theo Walcott verletzt ausschied, die Chance, Rang drei zu festigen. Tottenham und Newcastle könnten zu den "Gunners" aufschließen.
Bei Chelsea war ersichtlich, dass das Halbfinal-Rückspiel am Dienstag auswärts gegen den FC Barcelona Priorität Nummer eins genießt. Drei Tage nach dem 1:0-Heimerfolg gegen Barca gönnte Trainer Roberto di Matteo einigen Stammakteuren wie Frank Lampard, Ashley Cole und Juan Mata eine Verschnaufpause. Die "Blues" liegen in der Tabelle nur auf Rang sechs. Die größte Chance, auch im kommenden Jahr an der Champions League teilzunehmen, dürfte für Chelsea also im Gewinn der "Millionenliga" liegen.
Theo Walcott zog sich eine Oberschenkelverletzung zu und dürfte für die restlichen Saison-Partien ausfallen. "Normalerweise dauert so etwas mindestens drei Wochen", sagte Arsenal-Trainer Arsene Wenger, der davon ausgeht, dass der englische Teamspieler bis zur EM fit wird.
Newcastle eilt von Sieg zu Sieg
Andreas Weimann hat indes mit Aston Villa ein 0:0-Heimremis gegen Sunderland erreicht. Der Österreicher spielte durch, Starstürmer Emile Heskey saß bis zur 48. Minute nur auf der Ersatzbank. Weimann und Co. blieben aber ohne Treffer und verpassten damit den womöglich entscheidenden Befreiungsschlag im Abstiegskampf.
Nicht abzubringen vom Weg Richtung Champions League ist weiterhin Newcastle. Mit einem 3:0-Heimsieg gegen Stoke City gelang Newcastle der Sprung auf Platz vier, sogar das drittplatzierte Arsenal ist nach dem sechsten Erfolg in Serie in Reichweite. Zwei Treffer steuerte Yohan Cabaye (14., 57.) bei, auch Torgarant Papiss Cisse (18.) traf einmal mehr. Für den im Winter von Freiburg zu Newcastle gewechselten Cisse war es bereits das elfte Tor im zehnten Liga-Match.




















