Ebbe und Flut in der Bundesliga
Weniger Legionäre und viel mehr "Akademiker".

Foto © GEPAThomas von Heesen
Thomas von Heesen hat, das verriet der Coach von Schlusslicht Kapfenberg kurz vor dem Start der Frühjahrssaison beim Pressetermin in Wien, einen "Geheimfavoriten". Demnach dürfte wohl Salzburg den Titel holen. Das Gros der anderen neun Bundesligatrainer schiebt Salzburg die Rolle des Favoriten nicht nur im Geheimen, sondern ganz offen zu. Wenngleich Franco Foda (Sturm), Ivo Vastic (Austria), Peter Schöttel (Rapid) und Paul Gludovatz (Ried) ihre Lust auf den Griff nach dem Meisterteller auch nicht verhehlen.
Ligavorstand Georg Pangl wiederum nützte den Termin in Wien, um zu schwärmen und von der "spannendsten Titelentscheidung aller Zeiten" zu sprechen. "Dass es so eng ist, ist ein Zeichen von Qualität", so der Burgenländer. Doch auch andere Dinge stimmen ihn fröhlich. "Der Legionärsanteil ist auf knapp 30 Prozent gefallen. Im Vergleich dazu betrug er 2004 noch 44 Prozent." Zudem stünde der österreichische Klubfußball international so gut wie schon lange nicht da. "In der UEFA-Fünfjahreswertung haben wir und kontinuierlich von Platz 22 auf 15 verbessert. Ein zweiter Platz in der Champions League ist also in Sichtweite."
Und noch eine Zahl, die Pangl begeistert, ist die 78. "Exakt so viele aktuelle Bundesligaspieler, von Jantscher über Dibon bis Drazan, haben ihre Laufbahnen in den diversen Bundesliga-Akademien begonnen. Das ist ein Wert, auf den man durchaus stolz sein kann."















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