Zwei Talente mit einem Ziel
Dominic Pürcher und Marvin Weinberger kämpfen um einen Stammplatz in Sturms Startformation. Sie wissen, die Konkurrenz ist groß.

Foto © GEPADominic Pürcher und Marvin Weinberger
Sie teilen bei den Auswärtsspielen und in den Trainingscamps nicht nur ein Zimmer. Sie teilen auch ein ähnliches Schicksal. Dominic Pürcher (23 Jahre) und Marvin Weinberger (22) sind immer dabei, aber noch nicht wirklich mitten drin. Soll heißen: Die beiden Youngsters trainieren stets mit der Kampfmannschaft des SK Sturm, zeigen in der Vorbereitung, dass sie bereit sind, finden sich in der Meisterschaft aber immer wieder auf der Bank oder gar der Tribüne wieder. Ein Umstand, den das Duo so schnell wie möglich ändern will. Weinberger wurde in der laufenden Saison (19 Runden) drei Mal eingewechselt, brachte er es auf lediglich 33 Spielminuten.
Er weiß, dass die Konkurrenz im Angriff mit Szabics, Bodul, Haas, Okotie und Pavlov derzeit groß ist, will deshalb auch nicht groß nörgeln. Aber irgendwann fängt jeder an, sich Gedanken zu machen. "Ich habe mich schon bei den Amateuren durchbeißen müssen und werde es jetzt wieder tun. Aber irgendwann vergeht dir einfach die Lust", sagt Weinberger. Wenn er gebraucht wird, ist der 22-jährige Stürmer bereit.
Zehn Spiele sind zu wenig
Bereit und fit für die Meisterschaft fühlt sich auch Dominic Pürcher. In der laufenden Saison brachte er es auf vier Einsätze in der Bundesliga sowie jeweils zwei in der Champions-League-Qualifikation, in der Europa League und im ÖFB-Cup. Somit kam er in insgesamt zehn Begegnungen auf 639 Spielminuten.
Dem Schladminger ist das zu wenig. "Ich will im Frühjahr mehr Einsätze bekommen. Ich bin mir sicher, dass ich das Zeug habe, in dieser Mannschaft spielen zu können", sagt Pürcher. Er meint damit Sturms erste Mannschaft. Dem 23-Jährigen ist bewusst, dass die Konkurrenz nicht gerade klein ist. Vor allem in der von Pürcher bevorzugten Innenverteidigung kämpfen mit Dudic, Feldhofer, Burgstaller, Neuhold und Sousa fünf weitere Kollegen um zwei Plätze. Die Position des linken Außenverteidigers spielt Pürcher auch, aber nicht ganz so gerne wie innen.
Pürcher und Weinberger stehen knapp vor dem Durchbruch, glauben an sich und machen alles, um sich Trainer Franco Foda zu empfehlen. "Wir bieten uns an. Wer letztendlich spielt, entscheidet der Trainer", sagt Pürcher. Der Frühjahrsauftakt am Samstag wird zeigen, ob das Duo ihrem Ziel ein Stück näher gerückt ist.















-Anzeigen






