Arsenal-Trainer Wenger kontra TV - "Haben Seele verkauft"
Arsene Wenger, Trainer des Londoner Spitzenklubs Arsenal, hat am Freitag eine scharfe Verbalattacke gegen die im Fußball involvierten Fernsehunternehmen geritten.

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Nachdem alle fünf im Jänner anberaumten Spiele seines Teams verschoben wurden, um den Erfordernissen der TV-Übertragen zu genügen, platzte dem Franzosen der Kragen: "Wir haben unsere Seele verkauft und keine Kontrolle mehr über die Ansetzungen."
"Das ist die Wahrheit. Es ist nicht normal, dass du via TV direkten Einfluss auf den Terminplan hast", meinte Wenger weiter. Die TV-Verträge würden unfaire Ansetzungen regelrecht fördern und müssten sich in Hinkunft wieder mehr an den sportlichen Bedürfnissen der Teams orientieren. "Man kann entscheidende Spiele bei einem Team nicht am Freitag und dann am Dienstag und bei einem anderen am Sonntag und dann gleich wieder am Dienstag ansetzen", wetterte Wenger. "Ich arbeite seit 30 Jahren im Fußball und kann sagen, dass das nicht fair ist."




















