Viel Lob für Musterschüler Alaba
Karl-Heinz Rummenigge, Jupp Heynckes und Franck Ribery - klingende Namen im Fußball, die eines gemeinsam haben. Sie alle bescheinigen Österreichs Jungstar David Alaba "außergewöhnliches Talent".

Foto © GEPADavid Alaba mit Freund Franck Ribery
Vertreter des FC Bayern München haben sich mit David Alaba für dessen Auszeichnung zu Österreichs "Fußballer des Jahres" gefreut. Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, Trainer Jupp Heynckes und Mittelfeld-Star Franck Ribery sprachen dem 19-jährigen Wiener großes Lob aus und prophezeiten ihm eine erfolgreiche Zukunft.
Für Rummenigge hat sich Alaba den Titel mehr als verdient. "Ich finde das eine sehr gute Wahl. David hat im zurückliegenden Jahr großartige Spiele für die österreichische Nationalelf bestritten, unter anderem zweimal gegen Deutschland. Dazu hat er beim FC Bayern eine extrem gute Entwicklung genommen und wir trauen ihm für die Zukunft unglaublich viel zu. David wird diese Auszeichnung als Ansporn für seine weitere Karriere aufnehmen", vermutete der frühere Weltklasse-Stürmer.
Auszeichnung als Ansporn
Auch Heynckes hat eine hohe Meinung von Alaba, den er als "außergewöhnlich talentiert" bezeichnete. "Ich freue mich riesig für David. Er ist ein Spieler, der sich jeden Tag im Training versucht zu verbessern. Diese Auszeichnung wird ihn anspornen, die nächsten Schritte in seiner Laufbahn anzupacken."
Ribery hob seine Freundschaft mit Alaba hervor. "David ist ein Klassespieler, er hat eine großartige Mentalität, er hört zu - und er ist immer lustig. Wir passen gut zusammen. Ich bin sicher, dass er eine ganz große Karriere vor sich hat", erklärte der Franzose.
Doch nicht nur bei den Bayern hat sich der Mittelfeldspieler einen Namen gemacht, im ÖFB-Nationalteam zählt er bereits zu den Stützen. "Es ist für uns im Nationalteam sehr wichtig, dass er bei einem großen Verein wie dem FC Bayern München als so junger Spieler bereits regelmäßig zu Einsätzen kommt, damit auf höchstem Niveau Erfahrung sammeln kann und ihm sein Trainer Jupp Heynckes auch sehr viel Vertrauen entgegenbringt", sagte ÖFB-Teamchef Marcel Koller.
Der Schweizer bezeichnete den Ex-Austrianer als Spieler, der Inputs sehr schnell aufnimmt und diese auch rasch umzusetzen versucht. "Wenn er von Verletzungen verschont bleibt, können wir noch sehr viel Freude mit ihm haben", ergänzte Koller, der Alaba als "angenehmen Menschen" und "hervorragenden Fußballer" einschätzt.















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