Moniz wünscht sich Eindhoven als K.o.-Gegner
Salzburg hat es wie in der Saison 2009/10 ins Sechzehntelfinale der Europa League geschafft. Die "Bullen" dürfen heute um 13.00 Uhr gespannt nach Nyon blicken, wo bei der Auslosung richtige Brocken warten.
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Österreichs ungesetzter Vizemeister könnte es etwa mit den Champions-League-Absteigern Manchester United, Manchester City, Olympiakos Piräus oder Valencia zu tun bekommen. Coach Ricardo Moniz wünschte sich ein Duell mit Gruppe-C-Sieger PSV Eindhoven. "Es sind große Namen drinnen und alles eigentlich Traumgegner", sagte der Salzburg-Trainer. Ein Duell mit dem PSV, wo er als Nachwuchstrainer gearbeitet hat, wäre aber etwas sehr Spezielles. "Ich wohne dort noch. Das wäre sehr interessant", meinte der Niederländer. Auch aus sportlicher Sicht wäre der PSV ein durchaus gern gesehener Gegner. "Sie sind nicht mehr in der Form wie einige Jahre zuvor. Ried hat gegen sie etwa lange ein 0:0 gehalten", sagte Moniz. Österreichs Herbstmeister war im Play-off mit 0:0 und 0:5 am PSV, bei dem der 18-jährige Steirer Marcel Ritzmaier spielt, gescheitert.
Der PSV ist genauso ein vor den restlichen Donnerstagspielen feststehender möglicher Gegner wie Gruppe-L-Sieger RSC Anderlecht (Sturm Graz), Gruppe-G-Sieger Metalist Charkiw (Austria), Schalke 04 (Christian Fuchs), Besiktas Istanbul (Veli Kavlak, Ekrem Dag, Tanju Kayhan), Twente Enschede (Marc Janko), Sporting Lissabon oder Standard Lüttich. Besonders brisant wären Aufeinandertreffen mit Schalke (Huub Stevens) und Twente (Co Adriaanse), wo ehemalige Salzburg-Trainer tätig sind. Gegen den in der eigenen Gruppe siegreich gebliebenen Primera-Division-Club Athletic Bilbao können die Salzburger hingegen nicht gelost werden. Genauso wie Moniz hatten auch die Kicker selbst ihre Wunschvorstellungen. Die beiden Außenverteidiger Andreas Ulmer und Stefan Hierländer würden sich über Schalke 04 oder Manchester United freuen, Dusan Svento hätte gern ein englisches Hammerlos. Ganz anders sah die Sache der am Mittwoch beim 3:2-Sieg gegen Slovan Bratislava schwache Petri Pasanen. "Ich habe schon gegen viele gute Mannschaften gespielt, ich will einfach weiterkommen, das ist das Ziel", sagte der finnische Abwehrspieler. Goalie Alexander Walke sah der Auslosung gelassen entgegen. "Man kann es ja eh nicht beeinflussen", meinte der Deutsche, der zum fünften Mal in Folge das Salzburger Tor hütete.
In der nächsten Runde müssen die Salzburger jedenfalls mehr zeigen als am Mittwochabend in Bratislava. Dessen war sich auch Moniz bewusst. "Es ist wichtig für die nächste Runde, dass wir viel souveräner agieren. Und es braucht auch mehr Kommunikation im Spiel, die Mannschaft ist noch zu leise", analysierte der Salzburg-Coach. Helfen können dabei auch die lange Zeit verletzt gewesenen und für die Gruppenphase nicht genannten Stützen Douglas und David Mendes. Insgesamt drei Spieler dürfen im Vergleich zum Gruppenphase-Kader ausgetauscht werden. Die Spielerliste muss bis spätestens 1. Februar bekanntgegeben werden.
Die zwölf Gruppensieger der Europa League und die vier besten Drittplatzierten aus der Champions League werden den zwölf Europa-League-Gruppenzweiten sowie den restlichen vier Champions-League-Gruppendritten zugelost. Die gesetzten Teams bestreiten das Rückspiel zu Hause, womit Salzburg fix mit einer Heimpartie in die K.o-Phase einsteigt. In der Saison 2009/10 waren die Salzburger nach einer makellosen Gruppenphase (18 Punkte aus 6 Spielen) mit 2:3 (auswärts) und 0:0 (heim) gegen Standard Lüttich ausgeschieden. Nach dem Sechzehntel-wird auch gleich das Achtelfinale ausgelost. Spieltermine sind der 16./23. Februar sowie 8./15. März 2012.






















