"Kaiser" appelliert:"Müssen sich am Riemen reißen"
"Wenn man zu dominant ist, wird man halt ein bisschen nachlässig", sagt Franz Beckenbauer, Ehrenpräsident von Bayern München. Der "Kaiser" nimmt seine Stars vor dme Spiel gegen Werder Bremen in die Pflicht.

Foto © APAFranz Beckenbauer
Franz Beckenbauer fordert Taten von seinen Bayern-Stars. "Jetzt müssen sie sich wieder am Riemen reißen", mahnte der Ehrenpräsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Donnerstag anlässlich des Starts des neuen Nachrichten-TV-Sender Sky Sport News HD in Unterföhring bei München. Die Schwächeperiode mit zwei Liga-Niederlagen hintereinander sei nicht in erster Linie auf das Fehlen des verletzten Nationalspielers Bastian Schweinsteiger zurückzuführen, meinte der "Kaiser". "Wenn man zu dominant ist, wird man halt ein bisschen nachlässig", urteilte Beckenbauer.
Nicht der FC Bayern (David Alaba) als Tabellendritter gegen den viertplatzierten SV Werder Bremen (Marco Arnautovic/Sebastian Prödl) bestreitet am Samstag das Topspiel der 15. Runde, sondern mit noch mehr Spannung wird nach den Münchner Niederlagen gegen Dortmund und Mainz nun das Treffen des Spitzenreiters Borussia Dortmund mit Verfolger Borussia Mönchengladbach (Martin Stranzl) erwartet. Die gastgebenden "Fohlen" gingen "mit Sicherheit nicht als Underdog" ins Spitzenspiel, meinte der Ex-Gladbacher Stefan Effenberg. "Das ist ein Spiel auf Augenhöhe."
DFB-Sportdirektor Matthias Sammer, von 1993 bis 1998 als Spieler und von 2000 bis 2004 als Trainer in Dortmund aktiv, will stattdessen bei den Westfalen "etwas mehr Qualität" erkannt haben. "Ich glaube, dass sich die Dortmunder durchsetzen werden." Eröffnet wird die 15. Runde am Freitagabend mit der Partie Bayer Leverkusen - TSG 1899 Hoffenheim (Andreas Ibertsberger).















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