Maradona verpasste letztes Treffen mit verstorbener Mutter
Trotz Blitzreise aus Dubai konnte Diego Maradona in Buenos Aires seine Mutter nicht mehr lebend antreffen. Dona Tota starb mit 81 Jahren. Für sie war Sohn Diego "das Größte, das mir das Leben geschenkt hat".

Foto © ReutersMaradona mit seiner Mutter Dalma
Die Mutter von Fußball-Legende Diego Maradona ist am Samstag verstorben. Ihr berühmter Sohn schaffte es laut ersten Berichten trotz eines Blitztrips aus Dubai nicht, seine Mutter noch einmal lebend zu sehen. Dalma Franco de Maradona, die in Argentinien als Dona Tota bekannt war, wurde 81 Jahre alt. Sie verstarb in einer Klinik in Buenos Aires, in der sie bereits mehrmals wegen eines Herzproblems behandelt worden war.
Maradona pflegte ein sehr enges Verhältnis mit seiner Mutter. Erst bevor er im August nach Dubai gewechselt war, um den dortigen Club Al Wasl zu betreuen, ließ sich der 51-Jährige am Rücken ein neues Tattoo mit den Worten "Tota, ich liebe dich" stechen. Der ehemalige Weltklasse-Kicker war sofort nach der Kunde vom schlechten Zustand seiner Mutter aus den Emiraten aufgebrochen, soll im Flugzeug aber die Nachricht von deren Tod erhalten haben.
Dona Tota soll die große Karriere für ihren ersten von drei Söhnen, ihr insgesamt fünftes Kind, bereits bei dessen Taufe vorhergesehen haben. Damals war ein Stern von einem Kirchenfenster unmittelbar vor dem Täufling auf den Boden reflektiert worden. "Er ist das Größte, das mir das Leben geschenkt hat", wurde sie einmal zitiert. Maradona betonte immer wieder die Opfer, die seine Mutter und sein Vater in seiner Kindheit in einem heruntergekommenen Vorort von Buenos Aires gebracht hätten.




















